1,2 Milliarden Downloads. So oft wurden Metas offene Llama-Modelle bis Ende April 2025 heruntergeladen.
Für den Assistenten Meta AI meldete der Konzern im Oktober 2025 mehr als eine Milliarde monatlich aktive Nutzer.
Dann kam Muse.
Seit April 2026 gibt es Muse Spark als Metas proprietäres Sprachmodell, seit dem 12. Oktober ergänzt von Muse Wonder. Unter dem Namen laufen außerdem ein Bildmodell, ein angekündigtes Videomodell, ein offenes Modell, ein Audiomodell und ein Coding-Agent. Seit September heißt sogar ein persönlicher KI-Agent schlicht „Muse“. Wer da den Überblick behält, hat meinen Respekt.
Hier findest du die wichtigsten Meta-AI-Statistiken 2026 zu Nutzern, Muse und Llama, getrennt von Konzernumsatz und Investitionen. Vorab die drei Kernpunkte:
- Meta meldete im Q3-Call am 29. Oktober 2025 mehr als 1 Mrd. monatlich aktive Meta-AI-Nutzer
- Meta meldete für 2025 Investitionsausgaben des Gesamtkonzerns von 72,22 Mrd. $ und prognostiziert für 2026 135-145 Mrd. $
- Muse umfasst mehrere Modelle und Produkte; Muse Image stand am 6. Oktober auf Rang 9 der Arena-Rangliste, für Muse Video war kein öffentlicher Zugang belegt
1. Meta AI auf einen Blick
Meta entwickelt KI-Modelle und -Produkte, erzielt den Großteil seines Umsatzes aber mit Werbung und investiert zugleich in KI-Infrastruktur. Die wichtigsten Eckdaten:
Quellen: Meta Investor Relations, Meta Newsroom (28. Oktober 2026).
- Meta Platforms (Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger)
- Meta Superintelligence Labs, gegründet am 30. Juni 2025
- Alexandr Wang
- mehr als 1 Mrd. monatlich Aktive (Q3-Call vom 29. Okt. 2025)
- Muse Wonder (12. Okt. 2026)
- Muse Glimmer 30B (Apache 2.0)
- 1,2 Mrd. (April 2025)
- 3,64 Mrd. im Monatsdurchschnitt (Sept. 2026, +3 % zum Vorjahr)
- 135-145 Mrd. $ (Stand 21. Oktober 2026)
- 64,60 Mrd. $ (+26 %)
- 66.775 (30. Sept. 2026)
Im dritten Quartal 2026 stammten 63,06 von 64,60 Mrd. $ Umsatz aus Werbung. Meta weist die Finanzierung einzelner KI-Investitionen nicht getrennt aus.
2. Die Muse-Familie auseinanderhalten
Bevor es an die Zahlen geht, lohnt sich ein Blick auf die Namen. Meta nutzt „Muse“ für Modelle, Werkzeuge und Produkte für Endkunden und Unternehmen. Die Tabelle ordnet die wichtigsten Angebote ein; Muse for Small Business ist eine Erweiterung des persönlichen Agenten, kein eigenes Basismodell:
Quellen: Meta Newsroom, Meta Model API, research.meta.ai (28. Oktober 2026).
- Was es ist
- Sprachmodell von Meta Superintelligence Labs, nativ multimodal
- Start
- 8. Apr. 2026, aktuell Version 1.3 (2. Sept. 2026)
- Zugang und Status
- meta.ai, Meta-AI-App, Meta Model API, proprietär
- Was es ist
- Sprachmodelle für persönliche und berufliche Agentenaufgaben (Muse Wonder und Muse Wonder Full)
- Start
- 12. Okt. 2026
- Zugang und Status
- Muse Wonder über Meta Model API und Muse Code, Muse Wonder Full für Abonnenten von Muse Code; proprietär
- Was es ist
- Bildgenerierung und Bildbearbeitung
- Start
- 7. Juli 2026
- Zugang und Status
- zum Start in der Meta-AI-App, auf meta.ai, in Instagram Stories (USA) und WhatsApp (einzelne Länder)
- Was es ist
- Videogenerierung
- Start
- angekündigt am 7. Juli 2026
- Zugang und Status
- nicht öffentlich veröffentlicht
- Was es ist
- offenes Sprachmodell mit 29,6 Mrd. Parametern
- Start
- 10. Aug. 2026
- Zugang und Status
- Apache 2.0, läuft lokal auf einer Consumer-GPU
- Was es ist
- Echtzeit-Audiomodell für Transkription, Sprechertrennung und Erkennung des Gesprächsendes
- Start
- 1. Sept. 2026
- Zugang und Status
- Meta Model API, Meta AI for Mac und Muse Code; über 70 Trainingssprachen, 25 validiert, mehr als 20 Sprecher
- Was es ist
- Coding-Agent für das Terminal
- Start
- 5. Aug. 2026
- Zugang und Status
- Seit 24. Sept. 2026 außerhalb der Beta; nutzt Muse Spark
- Was es ist
- persönlicher KI-Agent auf Basis von Muse Spark
- Start
- 8. Sept. 2026
- Zugang und Status
- Rollout in den USA am 8. Sept.; am 29. Sept. als in den USA und Kanada verfügbar beschrieben
- Was es ist
- Geschäftserweiterung des persönlichen Muse-Agenten, kein eigenes Basismodell
- Start
- 29. Sept. 2026
- Zugang und Status
- Geschäftskonten und Connectoren; Freigabe vor Veröffentlichen, Senden oder Ausgeben
Die häufigste Verwechslung betrifft den Agenten Muse und das Modell Muse Spark. Der Agent ist eine eigene App für Endkunden, Muse Spark ist das Sprachmodell, auf dem er läuft.
Am 1. September 2026 stellte Meta außerdem Muse Voice Transcribe vor, das erste Echtzeit-Audiowahrnehmungsmodell von Meta Superintelligence Labs. Meta nennt Streaming-Transkription, Sprechertrennung und Erkennung des Gesprächsendes als Aufgaben; trainiert wurde es mit mehr als 70 Sprachen, davon 25 validiert.
Die Modellseite führt mehr als 20 Sprecher und Audioeingaben von über einer Stunde als unterstützte Szenarien auf. Meta nennt die Model API, Meta AI für Mac und Muse Code als Zugänge.
Und dann gibt es noch Meta AI. So heißt der Assistent in Facebook, Instagram, WhatsApp und Messenger. Meta hat ihn nach eigenen Angaben neu aufgebaut und mit Muse Spark verbunden. In Europa startete der Assistent zunächst in 41 Ländern und 21 Überseegebieten, wie Meta in seiner Rollout-Meldung festhielt.
3. Wie viele Nutzer hat Meta AI?
Für seinen Assistenten meldet Meta nur einzelne Meilensteine bei den monatlich aktiven Nutzern. Für alle Apps zusammen veröffentlicht der Konzern dagegen jedes Quartal die täglich aktiven Menschen.
3.1 Monatlich aktive Nutzer von Meta AI
Meta meldete mehrmals neue Größenordnungen für die monatliche Nutzung. Am 25. September 2024 nannte die Produktmeldung mehr als 400 Millionen; Mark Zuckerberg sprach bei Connect am selben Tag von fast 500 Millionen. Im Dezember nannte das Unternehmen fast 600 Millionen.
Im Q4-Call am 29. Januar 2025 waren es mehr als 700 Millionen monatlich Aktive; im März meldete Meta erneut diese Größenordnung. Im Mai sprach Zuckerberg von rund 1 Milliarde.
Beim Q3-Call am 29. Oktober 2025 meldete Meta mehr als 1 Milliarde monatlich Aktive.
Bis zum 31. Oktober 2026 meldete Meta keine neuere absolute Zahl für monatlich aktive Meta-AI-Nutzer als die mehr als 1 Milliarde aus dem Q3-Call vom 29. Oktober 2025:
Im Q2-Call 2026 sagte Mark Zuckerberg, die Zahl der Menschen, die täglich mit Meta AI interagieren, sei seit dem Umbau mit Muse Spark um 60 % gestiegen.
Meta meldete für das zweite Quartal außerdem mehr als 1 Million Unternehmen, die Business Agents wöchentlich auf WhatsApp und Messenger nutzten; zum Zeitpunkt des Calls rollte das Unternehmen sie auch auf Instagram aus.
Die eigenständige Meta-AI-App startete am 29. April 2025. Der europäische Rollout begann am 19. März 2025 in 41 Ländern und 21 Überseegebieten, zunächst mit Text-Chat in sechs Sprachen. Meta erklärte damals, dass die in Europa gestartete Version nicht mit Daten von EU-Nutzern trainiert worden sei.
3.2 Täglich aktive Menschen in allen Meta-Apps
Zum Vergleich: Alle Apps der Familie zusammen nutzten im September 2026 im Schnitt täglich 3,64 Milliarden Menschen. Meta nennt diese Zahl Family Daily Active People (DAP) und zählt jede Person nur einmal, auch wenn sie mehrere Apps nutzt. Im März 2026 sank der Wert leicht, was Meta mit Internetausfällen im Iran und der Beschränkung von WhatsApp in Russland erklärte.
Wie sich die Nutzung von KI insgesamt entwickelt, zeigen meine KI-Statistiken.
4. Umsatz, Werbung und KI im Anzeigengeschäft
Meta setzt KI im Werbegeschäft für Ausspielung, Empfehlungen und die Erstellung von Werbemitteln ein. Im dritten Quartal 2026 stieg der Umsatz auf 64,60 Mrd. $.
Laut Meta wuchs der Umsatz damit um 26 % gegenüber dem Vorjahresquartal, ebenso währungsbereinigt. Das Werbegeschäft allein legte um 26 % zu.
Den größten Hebel sieht Meta in Advantage+, der automatisierten Kampagnensteuerung. Laut Finanzchefin Susan Li erreichten die End-to-End-Lösungen im zweiten Quartal eine Run-Rate von über 75 Mrd. $ Jahresumsatz. Gemeint ist der aufs Jahr hochgerechnete aktuelle Umsatz, wie Li im Q2-Call erklärte.
Meta meldete im Q4-2024-Call mehr als 4 Millionen Werbetreibende mit mindestens einem generativen KI-Werbemittel-Tool, gegenüber 1 Million sechs Monate zuvor. Im Q1-2026-Call waren es laut Unternehmen mehr als 8 Millionen Werbetreibende.
Für Q2 2026 zählte Meta statt aller Werbetreibenden nur Kleinunternehmen und nannte über 9 Millionen, die mindestens ein KI-Kreativtool nutzten.
Meta schrieb seinen im Q2-Call beschriebenen Änderungen an Ranking- und Verständnis-Modellen 8,3 % mehr Anzeigenklicks und 15,7 % mehr Conversions auf Facebook zu. Ein früher Instagram-Pilot mit Sprachmodellen ging laut Meta mit 1 % mehr App-Event-Conversions einher.
4.1 Umsatz und Nettogewinn seit 2021
Im Gesamtjahr 2025 setzte Meta 200,97 Mrd. $ um, 22 % mehr als im Vorjahr, bei einem Nettogewinn von 60,46 Mrd. $.
Der Umsatz stieg seit 2023 jedes Jahr (2022 war er leicht gesunken), der Nettogewinn schwankte stärker und sank 2025 trotz höherer Erlöse leicht.
4.2 Umsatz 2025 nach Regionen
Der Konzernumsatz 2025 verteilte sich nach der Adresse der Kunden so auf die Regionen:
Die Zahlen gelten für den gesamten Umsatz, der zu fast 98 % aus Werbung stammt (196,2 von 201,0 Mrd. $). Europa schließt Russland und die Türkei ein, der Rest der Welt Afrika, Lateinamerika und den Nahen Osten.
5. Capex: Metas Investitionsausgaben steigen
Capex steht für die Investitionsausgaben des gesamten Konzerns, etwa für Rechenzentren, Server und Netzwerktechnik. 2024 lagen sie laut SEC-Unterlagen bei 39,23 Mrd. $.
Für 2026 prognostiziert Meta nach dem Q3-Bericht 135 bis 145 Mrd. $, mehr als das Dreifache. Im dritten Quartal 2026 flossen laut diesem Bericht 34,91 Mrd. $ in Investitionen, nach 31,08 Mrd. $ im zweiten und 19,84 Mrd. $ im ersten. Die Zahlen schließen Tilgungszahlungen für Finanzierungsleasing ein.
Im Q4-2024-Bericht stellte Meta Capex von 60-65 Mrd. $ für 2025 in Aussicht. Tatsächlich meldete das Unternehmen im Jahresbericht 2025 später 72,22 Mrd. $.
5.1 Capex-Prognosen für 2026
Die Prognosen für 2026 änderten sich im Q4-2025-Bericht, im Q1-2026-Bericht, im Q2-2026-Bericht und im Q3-2026-Bericht, jeweils als Spanne:
Die Spannen enthalten die Tilgung von Finanzierungsleasing. Bei den letzten beiden Anpassungen stieg nur die Untergrenze, zuerst auf 130 und im Q3-Bericht auf 135 Mrd. $, die Obergrenze blieb bei 145 Mrd. $. Meta bezeichnete das jeweils als Verengung der Spanne.
5.2 Operative Verluste von Reality Labs
Reality Labs, der Bereich für Brillen und VR, schrieb seit 2020 jedes Jahr einen operativen Verlust, der bis 2025 weiter wuchs:
Für 2026 erwartet Meta laut Q3-Bericht einen Verlust von 18 bis 19 Mrd. $. Für 2027 stellt Meta rund 15 Mrd. $ in Aussicht, weil Mittel vor allem in KI umgeschichtet werden.
Zum 30. Juni 2026 zählte Meta 75.472 Beschäftigte, zum 30. September 2026 laut Q3-Bericht noch 66.775, 15 % weniger als ein Jahr zuvor. Im Call nannte Finanzchefin Susan Li einen Rückgang um 12 % gegenüber dem zweiten Quartal. Zum Vergleich lohnt ein Blick in meine OpenAI-Statistiken.
5.3 Stimmrechte der größten Aktionäre
Wer über diese Ausgaben entscheidet, zeigt die Aktionärsstruktur. Meta hat zwei Aktienklassen: Klasse B trägt zehn Stimmen je Aktie, Klasse A eine. Mark Zuckerberg hält fast alle B-Aktien und kontrolliert damit 60,8 % der Stimmrechte, obwohl ihm rechnerisch nur rund 13,5 % des Kapitals gehören.
Die großen Fondsgesellschaften BlackRock und FMR halten zusammen mehr als 11 % des Kapitals, verfügen aber nur über gut 5 % der Stimmen.
6. Meta Superintelligence Labs (MSL)
Im Sommer 2025 hat Zuckerberg Metas KI-Arbeit neu sortiert. Am 30. Juni 2025 kündigte er per Memo Meta Superintelligence Labs an, kurz MSL. Dort laufen Grundlagenforschung, Produkte und Infrastruktur unter einem Dach zusammen:
Quellen: Meta, SEC-Unterlagen und datierte Medienberichte.
- 30. Juni 2025 (Memo von Mark Zuckerberg)
- Alexandr Wang (Chief AI Officer)
- Meta nannte mehr als 14,3 Mrd. $; Berichte: rund 49 % ohne Stimmrecht und etwa 29 Mrd. $ Bewertung
- rund 600 Stellen in Metas KI-Sparte laut Medienberichten (Oktober 2025); keine bestätigte MSL-Beschäftigtenzahl
- Muse Spark (8. April 2026)
Im Juni 2025 vereinbarte Meta eine strategische Investition in Scale AI. Reuters berichtete über 14,3 Mrd. $ für rund 49 % ohne Stimmrecht und eine Bewertung von etwa 29 Mrd. $; Axios nannte rund 15 Mrd. $ und mehr als 29 Mrd. $ Bewertung.
Metas Quartalsbericht bestätigt eine nicht stimmberechtigte Minderheitsbeteiligung. Scale-Gründer Alexandr Wang wechselte als Chief AI Officer zu Meta.
Im Oktober 2025 berichtete die Associated Press über rund 600 Stellenstreichungen in Metas KI-Sparte. Eine bestätigte Beschäftigtenzahl für MSL nach dem Umbau veröffentlichte Meta nicht. Yann LeCun kündigte im November 2025 an, Meta zum Jahresende zu verlassen und ein eigenes Unternehmen für World-Model-Forschung aufzubauen.
Das erste Modell von MSL erschien im April 2026. Es heißt Muse Spark.
7. Llama: 1,2 Milliarden Downloads
Bevor Muse kam, war Llama Metas Aushängeschild. Die offene Modellfamilie wuchs in wenigen Monaten um Hunderte Millionen Downloads:
Die Marke von 1 Milliarde fiel am 18. März 2025. Auf der LlamaCon Ende April nannte Meta laut TechCrunch 1,2 Milliarden Downloads, Metas Rückblick zur LlamaCon bestätigt die Milliardenmarke.
Anfang April 2025 erschien Llama 4 mit den Modellen Llama 4 Scout und Llama 4 Maverick.
Im Oktober 2024 sagte Zuckerberg, Meta trainiere Llama-4-Modelle auf einem Cluster mit mehr als 100.000 Nvidia-H100-GPUs.
Meta zufolge erreichte Muse Spark in einem internen Vergleich ähnliche Fähigkeiten wie Llama 4 Maverick mit mehr als zehnmal weniger Rechenaufwand. Die Gewichte von Muse Spark veröffentlicht Meta nicht.
Offen ist bisher nur ein Muse-Modell. Muse Glimmer 30B steht unter der Apache-2.0-Lizenz und läuft laut Meta auf einem Mac oder PC mit einer einzigen Consumer-GPU. Alle offenen Alternativen im Vergleich findest du unter Open-Source-LLMs.
8. Muse Spark: Versionen, Preise und Kontext
Seit dem Start von Muse Spark im April 2026 hat Meta mehrere Modellversionen, Werkzeuge und Agentenfunktionen angekündigt. Die Zeitleiste hält die datierten Veröffentlichungen und Produktmeldungen fest:
Muse Spark 1.3 ist seit dem 2. Sept. 2026 die aktuelle veröffentlichte Version. In Metas eigenem Vergleich mit 1.2 benötigte das Modell rund 20 % weniger Tool-Aufrufe und rund 25 % weniger Token. Muse Code verließ am 24. September die Beta; die Meta Model API war laut Meta seit dem Connect-Update allgemein verfügbar.
8.1 Kontextfenster der Muse-Modelle
Meta nennt für Muse Spark 1.3 ein Kontextfenster von 1 Million Token. Das Diagramm zeigt das Kontextfenster, Release und Status stehen neben dem Modellnamen:
8.2 API-Preise für Muse Spark und Wonder
Der aktuelle Meta-Model-API-Tarif kennt für Spark 1.3 zwei Stufen, Muse Wonder gibt es nur in der Standardstufe. Die Grafik zeigt die Preise je Million Token für Input, Output und gecachten Input:
Meta sagt, dass Prompts und Ausgaben der Standardstufe nicht zum Modelltraining verwendet werden. In der günstigeren Contributor-Stufe erlaubt der Nutzer Meta, Eingaben und Ausgaben zum Training zukünftiger Modelle zu verwenden.
Muse Voice Transcribe kostet 0,18 $ je verarbeiteter Audiostunde; die Audiominuten werden getrennt vom Tokenverbrauch berechnet. Streaming und reguläre Transkription kosten gleich. Eine Contributor-Stufe gibt es für den Audiodienst zum Start nicht.
Für den lokalen Betrieb beschreibt Meta DFlash als Speculative-Decoding-Verfahren. Meta berichtet für mehrere getestete Geräte von deutlich schnellerer Generierung bei vergleichbarer Ausgabequalität.
Alle Details findest du in den Profilen zu Muse Spark 1.3 und Muse Glimmer 30B. Wie sich Muse Spark gegen Anthropics Flaggschiff schlägt, zeigt das Duell Claude Opus 5 vs. Muse Spark 1.3. Was ein Projekt mit dem Modell kostet, rechnest du im API-Kostenrechner aus.
9. Benchmarks: Wo Muse Spark und Glimmer stehen
Zum Start hob Meta zwei Ergebnisse hervor. Im sogenannten Contemplating-Modus erreichte Muse Spark 58 % bei Humanity's Last Exam und 38 % bei FrontierScience Research, laut Metas Launch-Bericht.
Der Chart zeigt den Artificial Analysis Intelligence Index v5, abgefragt am 28. Oktober 2026:
Artificial Analysis weist für Muse Wonder 43 Punkte und Rang 22 von 51 aus, für Muse Spark 1.3 sind es 36 Punkte und Rang 29. Artificial Analysis kennzeichnet Spark 1.3 als nicht mehr aktuell. Für Spark 1.2 liegt im Index v5 kein Wert vor.
Glimmer erreicht 6 Punkte und liegt damit unter dem Median von 13 Punkten der offenen Modelle seiner Größenklasse. Wie chinesische Anbieter in denselben Tests abschneiden, zeigen meine DeepSeek-Statistiken.
Mehr Benchmarks findest du in meinen LLM-Statistiken.
9.1 Muse Spark merkt, wenn es getestet wird
Metas Sicherheitsbericht untersuchte, wie häufig Muse Spark in bestimmten Benchmark-Prompts vermutete, getestet zu werden. In den dort als öffentlich eingestuften Benchmark-Fällen trat das in 19,8 % der Antworten auf, in Metas internem Testset in 2,0 %.
Metas Bericht fasst außerdem eine Prüfung durch Apollo Research vor dem Start zusammen. Dabei beobachtete Apollo eine auffällig häufige Erkennung von Tests.
Das Problem?
Wenn ein Modell Testsituationen erkennt, kann das Benchmark-Messungen beeinflussen. Meta kam in seinem Bericht dennoch zu dem Schluss, dass Muse Spark in den geprüften Risikokategorien innerhalb der eigenen Freigabeschwellen lag.
10. Muse Image und Muse Video: Vom Launch-Rang zur Realität
Am 7. Juli 2026 stellte Meta Muse Image und Muse Video vor. Laut Meta stand Muse Image damals auf Platz 2 der Arena-Ranglisten für Text-zu-Bild und Bildbearbeitung. Muse Video lag bei Text-zu-Video auf Platz 3.
Ein Arena-Snapshot vom 21. September zeigte andere Ränge. Die Kurve zeigt den Vergleich, die Tabelle darunter den jüngsten Stand je Rangliste:
Am 6. Oktober lag Muse Image in der Arena-Rangliste Text-zu-Bild auf Rang 9 und bei der Einzelbild-Bearbeitung auf Rang 8. Bei Text-zu-Video war am 21. September weiterhin Rang 9 der jüngste abrufbare Snapshot.
Ranglisten-Snapshots: Bildgeneratoren 6. Okt. 2026, Text-zu-Video 21. Sept. 2026. Stimmen sind Crowdsourcing-Stichproben, kein Nachweis für öffentlichen Produktzugang. Quelle: Arena.ai.
- Rangliste
- Text-zu-Bild (overall)
- Elo
- 1.274 (±5)
- Rang
- 9
- Stimmen
- 41.538
- Rangliste
- Einzelbild-Bearbeitung
- Elo
- 1.403 (±4)
- Rang
- 8
- Stimmen
- 142.644
- Rangliste
- Text-zu-Video
- Elo
- 1.456 (±15)
- Rang
- 9
- Stimmen
- 2.188
Mehr zum Markt der Bildgeneratoren findest du in meinen KI-Bilder-Statistiken und im Profil zu Muse Image.
Für Entwickler ist Muse Image inzwischen auch direkt ansteuerbar. Meta bietet das Modell über die Meta Model API an. Laut Preisseite kostet ein erfolgreich erzeugtes und zurückgegebenes Bild 0,01 $.
Bei Muse Video ist die Lage unklarer. Meta kündigte es im Juli als „coming soon“ an; bis zum Stichtag war kein öffentlicher Zugang dokumentiert.
10.1 Der Rückzug der @-Erwähnungen bei Muse Image
Meta hatte beim Start eine Funktion angekündigt, mit der Instagram-Profile als Referenz für Bildanfragen verwendet werden konnten.
Am 10. Juli 2026 ergänzte Meta seine Ankündigung: Die @-Erwähnungsfunktion habe ihr Ziel verfehlt und sei nicht mehr verfügbar.
Zurückgezogen hat Meta nur diese Funktion, nicht Muse Image. Das Modell läuft weiter und erscheint in aktuellen Ranglisten. Laut Metas Launch-Bericht tragen Bilder, die Muse Image in der Meta-AI-App und auf meta.ai erstellt, Content Seal, ein unsichtbares Wasserzeichen.
11. Der Agent Muse: Preise, Sicherheit und Kritik
Am 8. September 2026 stellte Meta den persönlichen KI-Agenten Muse vor. Er nutzt Muse Spark und läuft laut Meta in einer eigenen virtuellen Umgebung. Die Startmeldung beschrieb einen Rollout in den USA.
Auf der Connect-Konferenz am 24. September kündigte Meta eine spätere Verbindung zu seinen KI-Brillen an. In der Meldung vom 29. September beschrieb Meta Muse als in den USA und Kanada verfügbar.
Axios berichtete zum Start von einer kostenlosen Stufe sowie „Power“ für 20 $ und „Maximum“ für 100 $ im Monat.
Meta beschreibt Muse Secure VM als eigene virtuelle Maschine für Agent und Nutzerdaten. Ein Kontrollsystem namens Sentinel soll externe Aktionen überwachen; vor sensiblen Schritten wie dem Versand einer E-Mail oder einem Kauf soll Muse eine Freigabe einholen.
Erste Tests warfen Fragen zum Verhältnis von Nutzen und Datenzugriff auf. Wired-Autor Reece Rogers beschrieb Vorschläge des Agenten, E-Mail und Finanzkonten zu verbinden, Nachrichten zu überwachen und Mahlzeiten zu fotografieren.
Am 3. Oktober berichtete Wired, dass extrahierte Muse-Anweisungen eine Seite für jede Person im Leben eines Nutzers und stündliche Aktualisierungen vorsahen. Meta sagte Wired, Muse nutze öffentliche Informationen und das, was Nutzer selbst teilen.
Inc.-Autor Jason Aten berichtete, Muse habe auf seinem Mac private Nachrichtenbenachrichtigungen synchronisiert, obwohl er den Zugriff nicht bewusst freigegeben habe. Meta widersprach der Darstellung und sagte, Nachrichten-Synchronisierung sowie macOS-Zugriffsrechte seien optional; das Produkt habe die Synchronisierung unklar erklärt.
Meta sagt in seiner Produktmeldung, Nutzer könnten in den Datenkontrollen der Verwendung ihrer Interaktionen für das Training eigener KI-Modelle widersprechen.
Das Vertrauensproblem ist nicht neu. 2019 verhängte die FTC eine Strafe von 5 Mrd. $, nachdem Facebook gegen eine frühere Datenschutzanordnung verstoßen und irreführende Aussagen zur Kontrolle persönlicher Daten gemacht hatte.
Auf der Connect-Konferenz am 24. September kündigte Meta Echtzeit-Sprachgespräche und Videochats mit dem Agenten sowie seine spätere Nutzung auf den KI-Brillen an. Am 28. September stellte das Unternehmen die Meta Enterprise Platform vor, die unter anderem Muse, Meta Business Agent, Muse API und Muse Code für Unternehmen bündeln soll.
Eine separate Meldung vom 29. September, „Muse for Small Business“, ergänzte Geschäftskonten und Verbindungen zu Drittanbieterdiensten. Meta sagt, dass nichts ohne Zustimmung veröffentlicht, versendet oder ausgegeben werde.
Auf der Connect kündigte Meta außerdem Muse Charm an, ein Gerät im Taschenformat, das den Agenten per Echtzeit-Sprachmodell zugänglich machen soll. Für die Feiertage 2026 stellte Meta eine Markteinführung in Aussicht; technische Details und ein Preis waren zum Stichtag nicht veröffentlicht.
TechCrunch berichtete, dass Muse am 18. September den Spitzenplatz im US-App-Store erreichte und ihn am 25. September noch hielt; die App war damals in den USA und Kanada verfügbar.
Die Download-Schätzungen vom 25. September unterschieden sich: Sensor Tower schätzte mehr als 3,4 Millionen, Apptopia 4,3 Millionen und Appfigures etwa 2,3 Millionen. Am 30. September meldete 9to5Mac, eine Sensor-Tower-Projektion habe 5 Millionen Downloads überschritten und Muse habe zwölf Tage lang auf Platz 1 im US-App-Store gestanden.
12. Rechenzentren und eigene Chips
All diese Modelle brauchen Rechenleistung. Im Q4-2024-Call kündigte Zuckerberg als damaliges Ziel an, bis Jahresende mehr als 1,3 Millionen GPUs zu betreiben und 2025 fast 1 Gigawatt Rechenleistung bereitzustellen.
Wie viel Strom die gesamte Branche für KI-Rechenzentren inzwischen verbraucht, zeigen meine KI-Energieverbrauch-Statistiken. Die großen Projekte von Meta im Überblick:
Bei Hyperion in Louisiana beziehen sich die rund 27 Mrd. $ aus der Joint-Venture-Meldung vom Oktober 2025 auf die gesamten Entwicklungskosten des Projekts. Blue-Owl-Fonds halten 80 %, Meta 20 %.
Laut Meta leisteten die Fonds einen Barbeitrag von rund 7 Mrd. $ an das Joint Venture; Meta erhielt separat eine Ausschüttung von rund 3 Mrd. $.
Im Juli 2026 erhöhte Meta den geplanten Kapazitätsausbau auf 5 Gigawatt und bezifferte die Projektinvestition auf mehr als 50 Mrd. $. Ein Fertigstellungsjahr für die 5-Gigawatt-Stufe nannte Meta nicht.
Prometheus ist laut Meta auf eine Kapazität von 1 Gigawatt ausgelegt, wenn der Campus fertiggestellt ist. Meta nannte auf der Projektseite keinen Inbetriebnahmetermin. Für den Campus in El Paso, den Meta im Juli 2026 gemeinsam mit BlackRock angekündigt hat, erwartet Meta, dass ab 2028 1 Gigawatt Kapazität online gehen kann.
Parallel entwickelt Meta eigene Chips. Am 11. März 2026 beschrieb Meta vier MTIA-Generationen. MTIA 300 war laut Unternehmen für Ranking- und Empfehlungssysteme im Einsatz; die späteren Generationen sollen auch generative KI bedienen. Eine separate Vereinbarung mit Broadcom zu kundenspezifischen KI-Chips gab Meta am 14. April 2026 bekannt.
13. Ray-Ban Meta und Datenschutz in Deutschland
Metas KI steckt nicht nur in Apps, sondern auch in Brillen. EssilorLuxottica meldete im Jahresergebnis 2025 über 7 Millionen verkaufte KI-Brillen aus dem eigenen Portfolio, wie The Information am 11. Februar 2026 berichtete. Die ältere Schätzung von rund 2 Millionen bezog sich auf den Absatz der Ray-Ban Meta von ihrem Start 2023 bis Ende 2024.
Die Meta Ray-Ban Display mit Anzeige im Glas kam am 30. September 2025 in den USA in den Handel. Sie kostet 799 $, das Armband Meta Neural Band ist im Preis enthalten. Im Vergleich der Modelle ist sie die teuerste Brille:
Am 10. September 2026 veröffentlichte Hamburgs Datenschutzbehörde einen Prüfbericht ausschließlich zur Ray-Ban Meta Wayfarer der ersten Generation.
Sie kam zu dem Schluss, dass Aufnahmen anderer Personen außerhalb des engen Familienkreises regelmäßig unzulässig sein können, weil die LED keine ausreichende Transparenz für eine informierte Einwilligung gewährleiste. Die Behörde sah meist auch keine Rechtsgrundlage für das KI-Training mit solchen Aufnahmen.
Meta erklärte, seit dem 27. Mai 2025 öffentliche Beiträge erwachsener Nutzer in der EU sowie Interaktionen mit Meta AI zum Training eigener Modelle zu nutzen und dafür einen Widerspruch anzubieten.
Laut Meta werden öffentliche Beiträge von EU-Konten unter 18 Jahren nicht dafür verwendet; private Nachrichten bleiben außen vor, solange sie nicht von einem Nutzer oder Gesprächsteilnehmer mit Meta AI geteilt werden.
14. Wie beliebt ist Meta?
Meta erreicht im Beliebtheitsindex der KI-Anbieter 79 von 100 Punkten und liegt damit auf Platz 5 von 38. In den Wert fließen die Suchnachfrage nach dem Anbieter und seinen KI-Marken, die Nutzung über OpenRouter und Hugging Face sowie Erwähnungen in Fachmedien ein.
In der EU liegt Meta auf Platz 6 von 36 (70 Punkte), in Deutschland auf Platz 8 von 36 (64 Punkte). Mit dem Schalter am Chart wechselst du zwischen Welt, EU und Deutschland.
Beliebtheitsindex der Anbieter
0 bis 100, höher ist beliebter
Stand 07.11.2026 · Quelle: gradually.ai Beliebtheitsindex
15. Wie beliebt sind die Modelle von Meta?
Das beliebteste Modell von Meta ist SAM 3 mit 68 von 100 Punkten (Platz 7 von 785 KI-Modellen mit Beliebtheitswert). Insgesamt haben 24 Modelle von Meta einen Wert, im Chart sind sie hervorgehoben.
In der EU liegt Muse Spark 1.3 auf Platz 16 von 613 (69 Punkte), in Deutschland liegt Muse Spark 1.3 auf Platz 15 von 692 (66 Punkte). Mit dem Schalter am Chart wechselst du zwischen Welt, EU und Deutschland.
Beliebtheit der Modelle von Meta
Beliebtheitsindex von 0 bis 100, höher ist beliebter.
29 von 119 Modellen
Quelle: gradually.ai Beliebtheitsindex
16. Wie gut sind die Modelle von Meta?
Im Gesamtindex von gradually.ai, der unabhängige Benchmarks zu einem Wert zusammenfasst, ist Muse Wonder Full das stärkste Modell von Meta: Platz 8 von 92 mit 118,3 Punkten. 3 Modelle von Meta haben einen Platz im Index. 100 Punkte entsprechen dem Durchschnitt einer festen Referenzgruppe, 15 Punkte mehr bedeuten, dass ein Modell in etwa drei von vier Benchmark-Vergleichen vorn liegt.
Gesamtindex (Gradually Meta-Score v4)
20 von 92 Modellen
4 Modelle dieser Auswahl sind im Gesamtindex mit einer niedrigeren Reasoning-Stufe als max gemessen. Gestrichelte Säule: niedrigere Reasoning-Stufe als die Spitze.
17. Wie oft halluzinieren die Modelle von Meta?
Artificial Analysis misst mit AA-Omniscience, wie oft ein Modell bei Wissensfragen eine falsche Antwort gibt, statt zuzugeben, dass es die Antwort nicht kennt. Am besten schneidet bei Meta Muse Wonder Full ab: 18 % seiner nicht korrekten Antworten sind falsch geraten (Platz 4 von 62, Platz 1 halluziniert am seltensten). Der Median aller gemessenen Modelle liegt bei 39 %.
Für 5 Modelle von Meta gibt es einen Messwert. Gezählt wird je Modell die beste gemessene Einstellung. Die Rate sagt etwas über Zuverlässigkeit aus, nicht über Sicherheit im Sinne von Jailbreaks oder schädlichen Inhalten.
Halluzinationsrate
Anteil falscher Antworten an allen nicht korrekten Antworten, niedriger ist besser. Je Modell die beste gemessene Einstellung.
21 von 62 Modellen
Gemessen von Artificial Analysis (AA-Omniscience)
18. Wie schnell sind die Modelle von Meta?
Am schnellsten antwortet Muse Wonder mit 124 Ausgabe-Token pro Sekunde. Der Median aller gemessenen Modelle liegt bei 87 Token pro Sekunde. Für 4 Modelle von Meta gibt es eine Messung von Artificial Analysis.
Tempo
24 von 100 Modellen
Ausgabe-Token pro Sekunde, gemessen von Artificial Analysis
19. Wie teuer sind die Modelle von Meta?
Über die API kostet das günstigste Modell von Meta, Llama 4 Scout, 0,15 $ je 1 Mio. Token. Am teuersten ist Muse Wonder mit 8,00 $. Beide Werte sind Mischpreise aus drei Teilen Eingabe und einem Teil Ausgabe, so wie im LLM-Preisindex.
API-Preise
Mischpreis in US-Dollar je 1 Mio. Token, 3 Teile Eingabe zu 1 Teil Ausgabe
Quelle: gradually.ai LLM-Preisindex
20. Mein Fazit zu Meta als KI-Anbieter
Meta bringt seinen Assistenten in Produkte, die viele Menschen bereits nutzen. Die zuletzt genannte absolute Größenordnung waren laut Q3-Call 2025 mehr als 1 Milliarde monatlich aktive Meta-AI-Nutzer. Das Werbegeschäft ist mit 63,06 von 64,60 Mrd. $ Umsatz im dritten Quartal 2026 weiterhin zentral. Metas Capex-Prognose für den gesamten Konzern liegt bei 135 bis 145 Mrd. $.
Allerdings:
Die Muse-Angebote entwickeln sich noch. Muse Video war bis zum 7. Oktober nicht öffentlich zugänglich; Muse Image lag am 6. Oktober in der Arena-Text-zu-Bild-Rangliste auf Rang 9. Die US-App-Ranglistenmeldung für Muse stammt aus dem September. Beim Agenten bleiben Fragen zu Datenzugriff und Sicherheit wichtig, auch weil Medienberichte über einzelne Tests und Metas Darstellung voneinander abweichen.
Am meisten interessiert mich Muse Glimmer 30B. Ein offenes Modell unter Apache 2.0, das auf einer einzelnen Grafikkarte läuft, führt das Llama-Erbe fort. Ob Meta mit Muse Spark an die Spitze aufschließt, entscheiden die nächsten Versionen. Das Tempo dafür hat Meta jedenfalls.
Häufige Fragen zu Meta AI
Im Q3-Call 2025 meldete Meta mehr als 1 Milliarde monatlich aktive Meta-AI-Nutzer. Bis zum 31. Oktober 2026 konnte ich in den öffentlichen Mitteilungen des Unternehmens, auch im Q3-Call vom 21. Oktober, keine neuere absolute Zahl verifizieren.
Muse Spark ist das Sprachmodell von Meta Superintelligence Labs und das erste Modell der Muse-Familie. Die erste Version erschien am 8. April 2026, die aktuelle Version Muse Spark 1.3 am 2. Sept. 2026. Die Gewichte der über Muse Code und die Meta Model API angebotenen Muse-Spark-1.3-Version hat Meta nicht veröffentlicht. Am 15. Oktober 2026 veröffentlichte Meta separat die Gewichte von Muse Spark Open, einer eigenen Open-Weight-Variante unter der Muse Model License mit begrenzten kommerziellen Nutzungsrechten.
Meta AI ist der Assistent in Facebook, Instagram, WhatsApp, Messenger, der Meta-AI-App und auf meta.ai. Muse Spark ist ein Modell der Muse-Familie, das Meta AI antreibt. Muse ist ein eigener persönlicher KI-Agent auf Basis von Muse Spark. In Metas Connect-Meldung vom 24. September 2026 geht es auch um Muse; laut Metas Mitteilung vom 29. September und dem Q3-Call vom 21. Oktober ist der Agent in den USA und Kanada verfügbar und noch nicht global gestartet.
Ja. Metas Aktualisierung vom 10. Juli 2026 zog die Instagram-@-Erwähnungsfunktion für Bildanfragen zurück, nicht Muse Image selbst. Meta beschreibt Muse Image als in Meta AI verfügbar und listet es in der Meta Model API für 0,01 US-Dollar pro Bild.
Meta kündigte Muse Video im Juli 2026 als „coming soon“ für Kreative und Meta AI an. Am 24. September kündigte das Unternehmen außerdem Echtzeit-Videogenerierung mit Muse an. In Metas Mitteilungen bis zum 31. Oktober 2026 konnte ich keinen öffentlichen Zugang zu Muse Video verifizieren.
Meta meldete für 2025 laut Jahresergebnissen konzernweite Investitionsausgaben von 72,22 Mrd. US-Dollar, einschließlich Tilgungszahlungen für Finanzierungsleasing. Im Q2-Bericht vom 29. Juli 2026 lag die Prognose für 2026 noch bei 130 bis 145 Mrd. US-Dollar; am 21. Oktober engte Meta sie im Q3-Bericht auf 135 bis 145 Mrd. US-Dollar ein. Beide Prognosen schließen Tilgungszahlungen für Finanzierungsleasing ein.
Meta meldete im Dezember 2024 mehr als 650 Millionen Llama-Downloads. Metas Mitteilung vom 18. März 2025 nennt mehr als eine Milliarde Downloads. Auf der LlamaCon am 29. April 2025 nannte Meta laut TechCrunch 1,2 Milliarden Downloads, Metas eigener Rückblick zur LlamaCon wiederholt die Milliardenmarke. Die Open-Source-Seite von Meta führt „1.2B+“ Downloads ohne Datum. Einen späteren datierten Gesamtstand fand ich in den bis zum 31. Oktober 2026 geprüften Mitteilungen nicht, auch nicht im Q3-Call vom 21. Oktober.
Ja. Meta kündigte am 19. März 2025 den Rollout zunächst in 41 europäischen Ländern und 21 Überseegebieten an, mit einer Chat-Funktion in sechs europäischen Sprachen. Am 6. November 2025 startete Metas neue App in ganz Europa; laut Meta war der Assistent bereits auf Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp verfügbar. In seiner Mitteilung zum Training in Europa erklärt Meta, öffentliche Beiträge Erwachsener und Interaktionen mit Meta AI zum Training und zur Verbesserung seiner Modelle zu nutzen. Für öffentliche Daten gibt es ein Widerspruchsverfahren. Der separate Muse-Agent ist laut Metas Meldung vom 29. September in den USA und Kanada verfügbar.






