KI-Musik ist gerade überall.
Du tippst zwei Sätze ein und bekommst einen fertigen Song mit Gesang, Beat und Refrain. Klingt verlockend, und für ein schnelles Experiment ist es das auch. Nur stellt sich bei der ganzen Sache eine Frage, die in den meisten Demos großzügig übergangen wird: Darfst du diese Musik überhaupt veröffentlichen, ohne dir Ärger einzuhandeln?
Genau hier wird es nämlich heikel.
Große Musiklabels haben gegen die bekanntesten KI-Musik-Anbieter geklagt, weil die ihre Modelle mutmaßlich auf urheberrechtlich geschütztem Material trainiert haben. Mehrere dieser Verfahren endeten 2025 mit Settlements. Für dich als Content-Ersteller heißt das: Bei vielen Tools weißt du nicht sicher, ob dein Werbevideo oder dein Podcast-Intro in zwei Jahren plötzlich zum Problem wird.
ElevenLabs geht hier einen anderen Weg. Mit Music v2, gestartet Ende Mai 2026, gibt es einen KI-Musikgenerator, der ausschließlich auf lizenzierten Daten trainiert wurde. Damit ist er aktuell das einzige große commercial-cleared KI-Musik-Tool. In diesem Guide zeige ich dir, was Music v2 kann, warum die Lizenzfrage so wichtig ist, wie der Workflow Schritt für Schritt aussieht und für wen sich das Tool lohnt.
Und ich erzähle dir das nicht bloß nach. Ich habe Music v2 mit meinem eigenen Creator-Tarif selbst getestet: mit einem konkreten Prompt, einem echten Track zum Anhören und einem Blick in den Sektions-Editor, der zeigt, wie Inpainting und Genre-Switching in der Praxis wirklich aussehen.
- ElevenLabs Music v2 (seit Ende Mai 2026) ist das einzige große KI-Musik-Tool, das nur auf lizenzierten Daten trainiert wurde und damit commercial-cleared ist
- Mit Mid-Track Genre Switching und Inpainting steuerst du den Track viel genauer als beim reinen Ein-Klick-Generieren anderer Tools, live im Editor getestet und dokumentiert
- Ein 3-minütiger Track im Auto-Modus kostet rund 5.400 Credits (900 Credits pro Minute mal 2 Varianten), das solltest du bei der Tarif-Wahl im Kopf behalten
1. Was ist ElevenLabs Music v2?

ElevenLabs kennen die meisten als Anbieter für KI-Stimmen. Text-to-Speech, Voice Cloning, Transkription, alles auf hohem Niveau, wie ich in meinen ausführlichen ElevenLabs Erfahrungen zeige. Music v2 ist die musikalische Seite dieser Plattform, und seit dem Start Ende Mai 2026 ist sie deutlich erwachsener geworden.
Im Kern funktioniert Music v2 wie die Sprachfunktionen auch: Du beschreibst in Worten, was du willst, und bekommst einen fertigen Track. Du musst keine Noten lesen, keine Digital Audio Workstation bedienen und kein einziges Instrument spielen können. Du tippst zum Beispiel ein, dass du ruhige Lo-Fi-Beats für einen Podcast-Hintergrund brauchst, und Music v2 erzeugt genau das.
Zwei Funktionen heben die Version 2 von einfachen Ein-Klick-Generatoren ab.
1.1 Mid-Track Genre Switching
Mit dem Mid-Track Genre Switching kannst du innerhalb eines einzigen Stücks den Stil wechseln. Stell dir ein Werbevideo vor, das ruhig beginnt und dann auf den Call-to-Action hinarbeitet. Du startest mit einer entspannten Ambient-Passage und lässt den Track in der zweiten Hälfte in einen treibenden, energiegeladenen Stil übergehen. Das musst du nicht mehr aus zwei Songs zusammenschneiden, Music v2 erledigt den Übergang innerhalb desselben Tracks.
1.2 Inpainting
Inpainting kennst du vielleicht aus der KI-Bildbearbeitung, wo du einen einzelnen Bildausschnitt neu generieren lässt. Bei Music v2 funktioniert das genauso, nur eben mit Audio.
Das bedeutet:
Wenn dir ein fertiger Track zu 90 % gefällt und nur eine bestimmte Stelle nicht passt, etwa eine Bridge oder ein Übergang, markierst du genau diese Passage und lässt sie neu erzeugen. Der Rest bleibt unangetastet. Das spart enorm viel Zeit, weil du nicht jedes Mal einen komplett neuen Song generieren musst, nur weil acht Sekunden in der Mitte nicht sitzen.
2. Der entscheidende Punkt: lizenzsaubere Musik
Jetzt kommen wir zu dem, was Music v2 wirklich besonders macht. Es ist nicht primär die Klangqualität, auch wenn die gut ist. Es ist die Rechtslage.
ElevenLabs hat Music v2 von Anfang an ausschließlich auf lizenzierten Daten trainiert. Das Unternehmen hat dafür Vereinbarungen mit Rechteinhabern getroffen, statt einfach das halbe Internet einzusaugen. Das Ergebnis: Die Musik ist commercial-cleared. Du bekommst in allen Bezahl-Tarifen eine kommerzielle Lizenz und darfst die Tracks bedenkenlos veröffentlichen.
2.1 Warum das für dich wichtig ist
Vielleicht denkst du dir jetzt: Klingt nach juristischem Kleingedrucktem, brauche ich das wirklich?
Und ich sage dir: Ja, wenn du Inhalte veröffentlichst, brauchst du das. Hier ein paar konkrete Szenarien:
- YouTube. YouTube hat mit Content ID eines der schärfsten Systeme zur Erkennung von Musik. Lädst du Musik hoch, deren Rechte unklar sind, riskierst du Urheberrechts-Ansprüche, demonetarisierte Videos oder im schlimmsten Fall Sperren. Lizenzsaubere Musik nimmt dir genau diese Sorge ab.
- Werbung. Bei bezahlter Werbung steht oft viel Geld auf dem Spiel, und Marken sind hier besonders vorsichtig. Eine Kampagne, die wegen Musikrechten gestoppt wird, ist ein teurer Fehler. Mit commercial-cleared Musik bist du auf der sicheren Seite.
- Podcast. Dein Intro hörst du in jeder Folge. Wenn dort Musik läuft, deren Lizenz wackelt, baust du dir ein Problem auf, das mit jeder Episode wächst und im Zweifel nur durch Neuvertonung aller Folgen zu lösen ist.
- Apps und Spiele. Hier wird Musik fest in ein Produkt eingebaut, das du verkaufst oder verbreitest. Spätere Rechtsstreitigkeiten kannst du dann nicht einfach durch das Tauschen einer Datei lösen.
Kurzum:
Überall dort, wo deine Inhalte öffentlich sind und im Zweifel Geld bringen, ist die saubere Rechtslage kein nettes Extra, sondern eine Versicherung gegen böse Überraschungen.
3. Music v2 im Vergleich mit Suno und Udio

Wenn man über KI-Musik spricht, kommt man an Suno und Udio nicht vorbei. Beide sind technisch beeindruckend und können mehr als nur Hintergrundmusik, nämlich komplette Songs mit Gesang und Text. Ich will sie also nicht schlechtreden, sie haben ihre Berechtigung. Aber bei der Rechtslage gibt es einen wichtigen Unterschied, den du kennen solltest.
Suno (aktuell in Version 5.5) und Udio standen im Zentrum von Klagen großer Musiklabels.
Der Vorwurf: Die Modelle seien auf urheberrechtlich geschütztem Material trainiert worden. Mehrere dieser Verfahren endeten 2025 mit Settlements. Das heißt nicht automatisch, dass jeder Track aus diesen Tools ein Problem ist. Aber es heißt, dass die Frage der sauberen kommerziellen Nutzung dort nicht abschließend geklärt ist.

ElevenLabs hat diesen Streit umgangen, indem es von vornherein nur lizenziertes Material verwendet hat. Hier der direkte Vergleich.
Meine Einordnung:
Wenn du fertige Songs mit Gesang für ein kreatives Projekt willst und die Rechtsfrage für dich zweitrangig ist, sind Suno und Udio aktuell mächtiger. Sobald deine Musik aber kommerziell läuft und du nicht das Risiko eingehen willst, dass dich die Trainingsdaten-Frage später einholt, ist Music v2 die sicherere Wahl. Für die typischen Use Cases eines Online-Unternehmers, also Hintergrundmusik, Intros, Werbe-Sound, ist genau das meist der wichtigere Punkt.
4. ElevenLabs Music v2: Mein Test, Schritt für Schritt

Genug Theorie, schauen wir uns an, wie du tatsächlich einen Track erstellst. Der Ablauf ist erfreulich einfach, gerade weil du alles über Text steuerst. Und ich zeige dir das nicht am fremden Beispiel, sondern an meinem eigenen Test.
4.1 Prompt schreiben
Alles beginnt mit der Beschreibung. Du tippst in Worten ein, was du hören willst. Je konkreter, desto besser. Statt nur entspannte Musik schreibst du lieber ruhige Lo-Fi-Beats mit weichem Klavier und dezenten Vinyl-Knistern, ideal als Hintergrund für einen Podcast.
Für diesen Artikel habe ich genau das getan und folgenden Prompt in mein Creator-Konto eingegeben:
„Entspannter Lo-Fi Hip-Hop mit warmem Vinyl-Knistern und sanftem Piano, ruhige Hintergrundmusik für ein Erklärvideo.“
Music v2 hat aus dem Prompt automatisch die Genres hip-hop, electronic und ambient erkannt und den fertigen Track selbst „Entspannter Lo-Fi Glück“ getauft. So sieht meine Generierungs-Liste danach aus:

Links siehst du das komplette Erstellen-Panel mit Prompt-Feld, Songtexte-Umschalter (bei mir auf „Automatisch“), der Längeneinstellung „Auto“, der Variantenzahl (standardmäßig 2) und, direkt über dem Erstellen-Button, den Kosten von 900 Guthaben pro Minute mal 2 Varianten. In der Liste rechts erkennst du außerdem, dass in meinem Konto noch ältere Music-v1-Tracks aus früheren Tests liegen, an den Genre-Tags siehst du den Sprung zu v2 sofort.
Hier ist der Ausschnitt aus meinem echten Ergebnis, ein 30-Sekunden-Clip aus dem vollen 3-Minuten-Track:
Music v2 Track aus meinem Prompt: „Entspannter Lo-Fi Hip-Hop mit warmem Vinyl-Knistern und sanftem Piano, ruhige Hintergrundmusik für ein Erklärvideo“ (30-Sekunden-Ausschnitt)
4.2 Genre und Stimmung festlegen
Music v2 deckt eine breite Palette ab, von Lo-Fi, Ambient und Cinematic über Pop, Rock und Elektronik bis zu orchestralen Stücken. Du wählst das Genre direkt im Prompt, Music v2 erkennt es automatisch, wie du oben an meinen drei Tags hip-hop, electronic und ambient siehst. Wenn du dir unsicher bist, generiere ruhig zwei oder drei Varianten mit leicht unterschiedlichen Beschreibungen und vergleiche sie.
4.3 Länge bestimmen
Lege fest, wie lang der Track sein soll. Für ein Podcast-Intro reichen oft 15 bis 30 Sekunden, für einen YouTube-Hintergrund willst du dagegen eher mehrere Minuten, die sich ohne hörbaren Übergang wiederholen lassen. Bedenke dabei, dass „Auto“ in der Regel gleich 3-Minuten-Tracks erzeugt, und das kostet bei 900 Guthaben pro Minute mal 2 Varianten schnell rund 5.400 Credits pro Generierung. Für einen günstigen Test stellst du die Länge deshalb besser manuell auf 15 bis 30 Sekunden statt auf Auto.
4.4 Inpainting und Genre-Switch nutzen
Jetzt kommt der Teil, der Music v2 von einfachen Ein-Klick-Generatoren abhebt, und den ich mir im Song-Editor komplett angeschaut habe. Klickst du bei einem fertigen Track auf „Song bearbeiten“, landest du in genau dieser Ansicht:

Mein Track ist in fünf Sektionen unterteilt, Intro, Verse 1, Bridge, Verse 2 und Outro, die du unten in der Zeitleiste einzeln siehst. Jede Sektion hat ihre eigenen Stil-Tags. Meine Intro trägt zum Beispiel „82 BPM“, „minimalist lo-fi hip-hop intro“ und „warm vinyl crackle texture“, Verse 1 dagegen „relaxed lo-fi hip-hop groove“, „dusty snare on the backbeat“ und „warm jazz-infused rhodes piano“. Zusätzlich gibt es „Globale Stile“, die für den ganzen Track gelten.
Damit wird die Mechanik hinter den beiden Funktionen konkret:
- Inpainting heißt: Du markierst eine einzelne Sektion, zum Beispiel die Bridge, und lässt nur diese neu generieren, entweder mit den bestehenden Tags oder mit einer kurzen Textanweisung im Eingabefeld darunter (bei mir stand dort als Platzhalter „Fügen Sie sanfte Synth-Pads und etwas Ambient-Atmosphäre hinzu“). Der Rest des Tracks bleibt exakt so, wie er ist.
- Genre-Switch heißt: Du tauschst die Stil-Tags einer Sektion gegen andere aus, etwa „laidback“ gegen „energetic“ oder „dusty drum machine hiss“ gegen einen treibenderen Beat, und lässt nur diese Sektion neu erzeugen. Der Übergang zu den Nachbar-Sektionen bleibt dabei erhalten.
Für beides gilt derselbe Guthaben-Satz wie für den ganzen Track, 900 Credits pro Minute mal 2 Varianten. Weil eine einzelne Sektion aber meist nur wenige Sekunden bis wenige Zehnersekunden lang ist, ist eine gezielte Nachgenerierung deutlich günstiger, als den kompletten Song noch einmal zu würfeln.
4.5 Exportieren und einsetzen
Bist du zufrieden, lädst du den fertigen Track herunter. Zur Wahl stehen MP3, MP4, WAV und ein erweitertes Format, danach baust du ihn in dein Projekt ein, also in dein Videoschnittprogramm, deine Podcast-Software oder deine App. Dank der kommerziellen Lizenz in den Bezahl-Tarifen kannst du den Track danach bedenkenlos veröffentlichen.
5. Use Cases: Wofür sich Music v2 lohnt
Music v2 ist kein Ersatz für einen menschlichen Komponisten, der ein individuelles Stück für deinen Film schreibt. Das verspricht ElevenLabs auch gar nicht. Für die alltäglichen Musikbedürfnisse von Content-Erstellern ist es dagegen genau das richtige Werkzeug.
- YouTube-Hintergrundmusik: Du brauchst unauffällige, aber stimmungsvolle Musik, die deine Videos trägt, ohne von der Stimme abzulenken. Lizenzsaubere Tracks ersparen dir Content-ID-Ansprüche und Demonetarisierung.
- Podcast-Intros und -Outros: Ein wiedererkennbares Intro gibt deinem Podcast Charakter. Mit Music v2 baust du dir genau das, ohne dir Sorgen um die Rechte machen zu müssen, obwohl es in jeder einzelnen Folge läuft.
- Werbung und Social-Media-Spots: Kurze, treibende Tracks für Reels, TikToks oder Werbevideos. Hier ist die saubere Lizenz besonders wertvoll, weil bei bezahlter Werbung schnell Geld und Markenreputation auf dem Spiel stehen.
- Game-Soundtracks und Apps: Hintergrundmusik, die fest in ein Produkt eingebaut wird. Gerade hier willst du keine Musik, deren Lizenz später wackeln könnte, weil du sie nicht einfach austauschen kannst.
Wenn du wissen willst, wie sich Music v2 in die größere Landschaft einsortiert, schau in meine Übersicht der besten KI-Musikgeneratoren. Und falls du ElevenLabs auch für Stimmen einsetzen willst, findest du alle Details in meinem Überblick zu den KI-Sprachgeneratoren.
6. Preise und Credits
Music v2 hat keinen eigenen Preis, sondern läuft über die normalen ElevenLabs-Tarife und das gemeinsame Credit-System. Das ist praktisch, weil du Stimme, Transkription, Dubbing und Musik aus einem Topf bezahlst.
So sieht die Tarif-Logik aus (Stand meines Live-Tests im Konto):
- Free (0 $ pro Monat): Zugang zu Music v2 zum Ausprobieren. Kommerzielle Nutzung ist hier aber stark eingeschränkt, teilweise sogar komplett gestrichen.
- Starter (6 $ pro Monat): 30.000 Credits, der günstige Einstieg mit voller kommerzieller Lizenz für Sprache und Musik.
- Creator (22 $ pro Monat, mein eigener Tarif): 121.000 Credits, zusätzliche Credits per Pay-as-you-go buchbar. Für Neukunden gibt es teils eine Rabattaktion im ersten Monat (z. B. 11 $), prüfe den aktuellen Stand direkt auf der Preisseite.
- Pro (99 $ pro Monat): 600.000 Credits.
- Scale (299 $ pro Monat): 1,8 Millionen Credits.
Weil Music v2 pauschal 900 Credits pro Minute mal 2 Varianten kostet, lässt sich daraus grob hochrechnen, wie viele Tracks pro Monat in welchem Tarif stecken, wenn du das komplette Guthaben nur für Musik einsetzt. Ein 3-minütiger Auto-Track kostet rund 5.400 Credits.
In der Praxis teilst du dir die Credits natürlich mit Sprache, Dubbing und Transkription, die Zahlen zeigen also eher die Obergrenze. Wer jährlich statt monatlich zahlt, spart zudem zwei Monate, du zahlst effektiv nur 10 statt 12 Monate. Als Käufer aus der EU kommt zum USD-Preis außerdem 19 % Mehrwertsteuer dazu, aus 22 $ netto werden dann rund 26 $ brutto. Eine genauere Aufschlüsselung der Tarife findest du in meinem Artikel zu den ElevenLabs Preisen.
- Einziges großes KI-Musik-Tool, das nur auf lizenzierten Daten trainiert wurde
- Commercial-cleared: kommerzielle Lizenz in allen Bezahl-Tarifen
- Mid-Track Genre Switching und Inpainting für gezielte Feinsteuerung, im Editor live geprüft
- Breite Genre-Palette von Lo-Fi bis Orchester
- Teil der ElevenLabs-Plattform, kein zweites Abo nötig
- Kostenloser Tarif zum Ausprobieren
7. Mein Fazit
KI-Musik ist beeindruckend, aber die meisten Tools verkaufen dir das schnelle Ergebnis und schweigen über die Frage, die im kommerziellen Einsatz am wichtigsten ist: Darf ich das überhaupt veröffentlichen?
Genau hier setzt ElevenLabs Music v2 an. Es ist nicht das Tool mit den spektakulärsten Gesangsstücken, das können Suno und Udio aktuell besser. Aber es ist das Tool, mit dem du Musik für YouTube, Podcast, Werbung und Apps produzierst, ohne dir Sorgen um Urheberrechte machen zu müssen.
Nach meinem eigenen Test bestätigt sich das. Mein Prompt lieferte in einem Zug einen brauchbaren 3-Minuten-Track, und der Editor mit seinen fünf Sektionen macht Inpainting und Genre-Switching genau so konkret greifbar, wie es die Marketing-Seite verspricht.
Allerdings:
Der Credit-Verbrauch hat mich überrascht. 5.400 Credits für einen einzigen Auto-Track sind mehr, als ich vorher gedacht hätte, und wer regelmäßig lange Tracks erzeugt, sollte vorher wirklich durchrechnen, ob Creator reicht oder ob es gleich Pro sein muss.
Und ja:
Genau deshalb lohnt es sich, im Editor gezielt einzelne Sektionen neu zu generieren statt ganze Tracks. In Kombination mit der sauberen Lizenzlage und der Tatsache, dass alles in der ElevenLabs-Plattform liegt, bleibt das für Online-Unternehmer trotzdem ein sehr überzeugendes Gesamtpaket.
Mein Rat:
Probier es aus, aber stell die Länge für deine ersten Versuche manuell auf 15 bis 30 Sekunden statt auf Auto. So bekommst du ein Gefühl für Qualität und Workflow, ohne gleich dein Guthaben zu sprengen.
Und falls du grundsätzlich unsicher bist, ob ElevenLabs insgesamt, nicht nur für Musik, das richtige Tool für dich ist, wirf vorher einen Blick in meinen Vergleich der besten ElevenLabs-Alternativen.
Wenn du direkt loslegen willst, kommst du hier zu ElevenLabs und startest mit dem kostenlosen Tarif.






