ElevenLabs kostet zwischen 0 $ und 990 $ pro Monat. Der Free-Tarif reicht zum Ausprobieren, erlaubt aber nur die nicht-kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe.
Kommerzielle Nutzung und Instant Voice Cloning beginnen bei Starter für 6 $ pro Monat. Für Professional Voice Cloning brauchst du Creator für 22 $ pro Monat.
Damit ist die kurze Preisantwort geklärt. Schwieriger wird es beim Credit-Verbrauch, bei möglichen Steuern und bei der Frage, welcher Tarif für deinen Einsatz wirklich reicht.
Ich nutze ElevenLabs seit Jahren für Voice-overs, Hörproben und kleine Audio-Experimente. Für diesen Artikel habe ich die Preise im eingeloggten Konto meines Creator-Plans geprüft und das Konto zeitweise auf Scale hochgestuft.
Text-to-Speech, Music v2, Voice Changer und einen kurzen Agentenlauf habe ich mit dem Credit-Stand vor und nach der Nutzung gemessen. Scribe und einen abgeschlossenen Dubbing-Lauf habe ich nicht selbst gemessen und kennzeichne ihre Werte deshalb als Anbieterangaben.
In diesem Artikel zeige ich dir alle ElevenLabs Preise im Detail, erkläre dir das Credit-System, kläre die Sache mit der Mehrwertsteuer für EU-Käufer und sage dir bei jedem Tarif klar, für wen er sich lohnt.
Willst du vorher wissen, wie sich Sprachqualität, Voice Cloning und die Audio Tags im echten Einsatz schlagen, findest du das in meinen ausführlichen ElevenLabs Erfahrungen.
- Der Free-Tarif kostet 0 $ und enthält 10.000 Credits. Er ist zum Testen gedacht, erlaubt aber nur die nicht-kommerzielle Nutzung mit Quellenangabe
- Starter kostet 6 $ und schaltet kommerzielle Nutzung sowie Instant Voice Cloning frei. Professional Voice Cloning gibt es ab Creator für 22 $
- Die Listenpreise sind in US-Dollar. Steuern und der Endpreis hängen von Land, Steuerstatus und Abrechnung ab. Bei Jahreszahlung bekommst du zwei Monate gratis
1. ElevenLabs Preise im Überblick
ElevenLabs hat insgesamt sieben Tarife, vom kostenlosen Einstieg bis zur individuellen Enterprise-Lösung ohne Listenpreis. Die Listenpreise pro Monat im Vergleich:
Alle Preise verstehen sich pro Monat und in US-Dollar. Bei jährlicher Zahlung bekommst du zwei Monate gratis.
Der angezeigte Listenpreis ist nicht zwingend dein Endpreis. Steuern, Wechselkurs und Zahlungsweg können ihn verändern. Dazu weiter unten mehr.

Der Screenshot zeigt meine damalige Abo-Seite im ElevenLabs-Dashboard. Für die aktuellen Tarifpreise ist die Tabelle darüber maßgeblich.
Kurz zur Herkunft dieser Zahlen, damit du weißt, worauf du dich verlässt.
Creator und Scale kenne ich aus meinem eigenen Konto, beide Tarife habe ich selbst bezahlt und die Credit-Anzeige direkt abgelesen.
Free, Starter, Pro, Business und Enterprise stammen von der offiziellen ElevenLabs-Preisseite (elevenlabs.io/pricing), die ich vollständig durchgegangen bin. Überall dort, wo ich eine Zahl selbst nachgemessen habe, schreibe ich das im Artikel ausdrücklich dazu. Und wo ich sie nur abgelesen habe, steht das genauso.
Du willst die Sprachqualität und das Credit-System selbst testen? Im Free-Tarif kannst du sofort starten. Für kommerzielle Nutzung wechselst du später bei Bedarf zu Starter oder Creator, sofern die Bedingungen des jeweiligen Dienstes deinen Einsatz erlauben.
2. Was kostet ElevenLabs im Monat?
ElevenLabs kostet laut Listenpreis zwischen 0 $ und 990 $ im Monat, je nach Tarif. Für die meisten Content-Ersteller sind es 22 $ für Creator, dazu können je nach Land, Steuerstatus und Abrechnung Steuern kommen.
Kommerziell nutzen kannst du zulässige generierte Dateien schon ab 6 $ im Starter-Tarif, sofern die Bedingungen des jeweiligen Dienstes und deine Rechte an den Eingaben das erlauben.
Nach oben geht es oft wegen des Guthabens. Ganz gleich sind die Tarife aber nicht: Audio Native ist laut Dokumentation ab Creator verfügbar, Avatare auf allen Bezahlplänen und die noch als Alpha markierte Ads Engine erst ab Pro. Wechsel also nicht blind nur nach dem Minutenwert, sondern prüfe die Funktion, die du wirklich brauchst.
Und wenn du mit einem festen Monatspreis gar nicht arbeiten kannst, gibt es noch den Enterprise-Tarif. Der hat keinen Listenpreis und wird individuell verhandelt.
ElevenLabs ist längst mehr als reines Text-to-Speech. Dazu gehören Voice Cloning, die Speech-to-Text-Engine Scribe Realtime v2, ein Dubbing-Tool, Voice Agents und Music v2. Viele Funktionen zehren vom gemeinsamen Abo-Credit-Kontingent. Das ist aber keine einheitliche Preisliste. Manche Produkte rechnen anders ab, und laut Billing-Dokumentation unterscheiden sich UI- und API-Sätze.
3. Die Tarife im Detail
Zahlen in einer Tabelle sind das eine. Die eigentliche Frage ist, welcher Tarif zu dir passt. Hier gehe ich jeden einzeln durch und sage dir klar, wann er sich lohnt.
3.1 Ist ElevenLabs kostenlos? (Free-Tarif, 0 $)
Ja, dauerhaft. Der Free-Tarif kostet 0 $ und gibt dir 10.000 Credits pro Monat, also rund 10 Minuten generierte Sprache. Damit kannst du die Stimmqualität testen und mit den Audio Tags wie [whispers] oder [laughs] spielen.
Zwei Einschränkungen musst du allerdings kennen.
Erstens ist im Free-Tarif nur die nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt und du musst ElevenLabs als Quelle angeben. Zweitens ist Voice Cloning komplett tabu, egal ob Instant oder Professional. Für ernsthafte Projekte reicht das also nicht. Zum Ausprobieren und für kleine private Spielereien ist der Free-Tarif aber ideal.
Lohnt sich für alle, die ElevenLabs erst einmal kennenlernen wollen, bevor sie Geld ausgeben.
3.2 Starter (6 $)
Der Starter-Tarif kostet 6 $ pro Monat und ist der günstigste Einstieg in die zulässige kommerzielle Nutzung. Du darfst generierte Dateien für deine Projekte verwenden, sofern die Bedingungen des jeweiligen Dienstes und deine Rechte an den Eingaben das erlauben. Eine Quellenangabe für ElevenLabs ist in diesem Bezahl-Tarif nicht erforderlich.
Das wichtigste Extra ist das Instant Voice Cloning, das du mit Starter freischaltest. Damit klonst du eine Stimme in wenigen Minuten aus einer kurzen Aufnahme.
Auch für Starter zeigt die Preisseite derzeit ein Neukundenangebot: Der erste Monat ist 83 % günstiger, du zahlst also rund 1 $. Wie bei Creator gilt: Das Angebot kann jederzeit enden, prüf es vor dem Abschluss.
Lohnt sich für Einsteiger, die erste kommerzielle Voice-overs brauchen und mit einem kleinen Budget starten wollen.
3.3 Creator (22 $, im ersten Monat teils 11 $)
Der Creator-Tarif kostet 22 $ pro Monat. Für Neukunden lockt ElevenLabs zusätzlich mit einer Aktion, bei der der erste Monat nur 11 $ kostet. Diese Aktion ist an Bedingungen geknüpft und kann jederzeit auslaufen, prüf also am besten direkt auf der Preisseite, ob sie noch aktiv ist. Für die meisten Content-Ersteller ist der Creator-Tarif ohnehin die beste Wahl.
Du bekommst deutlich mehr Credits als bei Starter und vor allem den Professional Voice Clone. Der braucht mehr Trainingsmaterial als ein Instant Clone.
Für Studio nennt ElevenLabs bei Creator 128-kbit/s-MP3 oder WAV aus einer 128-kbit/s-Quelle. Ein WAV-Download macht die Quelle also nicht automatisch verlustfrei. Die höherwertige Studio-Ausgabe beginnt laut Studio-Dokumentation ab Pro.
Creator schaltet außerdem Audio Native frei. Damit kannst du einen Audioplayer für eine Website einbetten oder eine in Studio erzeugte Fassung veröffentlichen. Das ist ein separates Produkt mit erlaubten URLs und eigener Veröffentlichung, keine automatische Vertonung jeder Seite.
Lohnt sich für Podcaster, YouTuber und Blogger, die regelmäßig Audio produzieren und eine möglichst natürliche Stimme wollen.
3.4 Pro (99 $)
Der Pro-Tarif kostet 99 $ pro Monat und gibt dir ein großes Credit-Kontingent. Hier sind wir nicht mehr im Hobby-Bereich.
Pro lohnt sich, wenn du ElevenLabs intensiv und produktiv nutzt, etwa für viele Hörbuchkapitel, regelmäßige Synchronisierungen oder eine ganze Reihe an Voice-overs pro Monat. Wenn dir bei Creator regelmäßig die Credits ausgehen, ist Pro der nächste sinnvolle Schritt.
Lohnt sich für Vielnutzer und kleine Studios mit hohem, aber noch überschaubarem Volumen.
3.5 Scale (299 $)
Der Scale-Tarif kostet 299 $ pro Monat und richtet sich an Teams und Agenturen mit hohem Produktionsvolumen. Das Credit-Kontingent ist noch einmal deutlich größer als bei Pro, und laut Preisseite sind drei Workspace-Plätze für dein Team enthalten. Genau diesen Tarif nutze ich inzwischen selbst für die tieferen Tests in diesem Artikel.
Für ElevenAgents sind im Scale-Tarif 3.738 Anrufminuten inklusive. Dazu kommen 3 Slots für Professional Voice Clones, die ich direkt im Dialog „Stimme erstellen“ meines Kontos abgelesen habe.
Lohnt sich für Agenturen und Teams, die Audio im großen Stil für mehrere Kunden oder Projekte produzieren.
3.6 Business (990 $)
Der Business-Tarif kostet 990 $ pro Monat und ist für Unternehmen gedacht, die ElevenLabs in großem Umfang einsetzen. Hier geht es um sehr hohe Volumina und die Anforderungen größerer Organisationen. Laut Preisseite sind zehn Workspace-Plätze enthalten.
Lohnt sich für Unternehmen mit konstant hohem Audio-Bedarf über viele Projekte hinweg.
3.7 Enterprise (individuell)
Für den Enterprise-Tarif gibt es keinen festen Preis. Er wird individuell verhandelt und richtet sich an Großkunden mit Sonderanforderungen, etwa was Volumen, Verträge oder spezielle Funktionen angeht. Wenn du in dieser Größenordnung unterwegs bist, sprichst du am besten direkt mit dem ElevenLabs-Vertrieb.
Lohnt sich für Großkunden, die eine individuelle Lösung statt eines Standardtarifs brauchen.
4. Was sind Credits und wie weit reichen sie?
ElevenLabs rechnet nicht in Minuten oder Wörtern ab, sondern in Credits. Credits sind die gemeinsame Währung für alles, was du generierst, egal ob Text-to-Speech, Voice Cloning, Dubbing oder Musik.
Jeder Tarif kommt mit einem festen Credit-Kontingent pro Monat. Je teurer der Tarif, desto mehr Credits bekommst du. Umgerechnet in Sprechzeit sieht das so aus:
- Free: rund 10 Minuten
- Starter: rund 30 Minuten
- Creator: rund 121 Minuten
- Pro: rund 600 Minuten
- Scale: rund 1.800 Minuten
- Business: rund 6.000 Minuten
Diese Umrechnung gilt allerdings nur fürs reine Vorlesen. Jede Funktion hat ihren eigenen Credit-Satz, und pro Minute Audio reichen die von 330 Credits bei Scribe bis zu 10.000 beim Dubbing Studio ohne Wasserzeichen. Deshalb hier die komplette Preisliste auf einen Blick. In der dritten Spalte siehst du, ob ich die Zahl selbst im Konto nachgemessen oder nur abgelesen habe.
Alles, was grün markiert ist, habe ich mit Guthaben vorher und Guthaben nachher selbst nachgerechnet. Die gelb markierten Zeilen sind Angaben von ElevenLabs, die ich übernommen habe.
Bei Scribe fehlt mir eine eigene Messung, beim Dubbing hat mein Upload im Test gar nicht erst validiert. Die Preise für einzelne Musikspuren habe ich im Download-Menü abgelesen. Die vollständige Stem-Trennung habe ich zwar angestoßen, die erzeugten Dateien aber nicht separat geprüft.
Jetzt zu den einzelnen Funktionen.
4.1 Was kostet Text-to-Speech?
Aber wie viel ist ein Credit tatsächlich wert? Das habe ich nicht überschlagen, sondern direkt im Konto nachgemessen. Das Modell Eleven v3, mit dem ich gemessen habe, kostet für Text-to-Speech ziemlich genau 1 Credit pro Zeichen, auf den Credit genau und nicht nur ungefähr.
Und weil ein einzelner Test noch kein Beweis ist, habe ich die Rechnung im hochgestuften Scale-Konto gleich noch dreimal nachgestellt. Drei getrennte Generierungen mit 184, 148 und 182 Zeichen haben mich exakt 184, 148 und 182 Credits gekostet, auf den Credit genau. In diesen Durchläufen lieferte der Editor jeweils zwei Sprachvarianten, ohne den gemessenen Zeichenpreis zu verdoppeln.
Und noch ein Detail, das beim Rechnen hilft. Ich habe denselben deutschen Text einmal mit Eleven v3 und einmal mit dem älteren Eleven Multilingual v2 vorlesen lassen, beide Male mit der deutschen Stimme Otto. Kosten in beiden Fällen exakt 184 Credits.
Für Eleven v3 war das die vierte Bestätigung der 1-Credit-Regel, für Multilingual v2 die erste. Das ältere Modell spart dir also keinen einzigen Credit, liefert dir aber nur eine Generation statt zwei.
Dasselbe gilt für Studio, den Langform-Editor für Hörbücher und lange Texte. Dort haben mich rund 280 Zeichen genau 281 Credits gekostet.
4.2 Was kostet ElevenLabs Music v2?
Bei ElevenLabs Music v2 sieht die Rechnung ganz anders aus. Ein Song kostet 900 Credits pro Minute und Variante. Wählst du drei Minuten und zwei Varianten, landest du rechnerisch bei rund 5.400 Credits. Die Variantenzahl wählst du aber selbst, sie ist keine feste Vorgabe.
In meinem hochgestuften Scale-Konto kostete eine Auto-Generierung mit zwei gewählten Varianten von 2:00 und 2:30 Minuten exakt 4.115 Credits. Mein Guthaben fiel von 1.840.607 auf 1.836.492 Credits. Für weitere Generierungen gilt der jeweils vor dem Start angezeigte Preis.
Zwei Dinge kommen danach noch dazu, die in keiner Tarif-Tabelle stehen.
Das erste steckt im Download-Menü. Das komplette Lied als eine Datei bekommst du kostenlos, aber sobald du die Spuren einzeln haben willst, zahlst du drauf.
Bei meinem 30-Sekunden-Track zeigte das Menü 225 Credits für Gesang und Instrumental oder 450 Credits für die vollständigen Einzelspuren (Gesang, Bass, Schlagzeug, Gitarre, Klavier und Sonstiges). Die Kosten hängen von der Tracklänge ab, prüfe deshalb den angezeigten Preis für deinen eigenen Track. Die Zahlen habe ich abgelesen und nicht ausgelöst.
Wenn dir nur ein Teil des Songs nicht gefällt, musst du ihn nicht komplett neu bauen.
Ich habe im Song-Editor die Outro-Sektion meines Lo-Fi-Tracks markiert und per deutscher Textanweisung in ein Synthwave-Finale umschreiben lassen. Diese beobachtete Neugenerierung kostete 1.350 Credits, mein Guthaben fiel von 1.835.263 auf 1.833.913. Der vollständige Auto-Track hatte in meinem anderen Test 4.115 Credits gekostet. Vergleiche vor jeder Änderung den Preis in der Oberfläche.
Diese drei Funktionen rechtfertigen den Credit-Preis am ehesten:
- Genre-Wechsel mitten im Track: Du kannst einer einzelnen Sektion ein anderes Genre zuweisen, ohne den Rest anzufassen. Bei mir blieben Intro und Groove auf Tag-Ebene bei 68 BPM Lo-Fi, während das Outro auf 140 BPM Synthwave umgeschrieben wurde. Klanglich blieb der Wechsel allerdings deutlich näher am Original, als die Tags vermuten lassen. Die Details dazu stehen in meinem Music-Guide.
- Inpainting je Sektion: Neu generiert wird nur der markierte Abschnitt, die Übergänge zu den Nachbarsektionen bleiben erhalten. Genau deshalb sind die 1.350 Credits von oben überhaupt möglich.
- Kommerzielle Nutzung ab Starter: Schon im 6-$-Tarif darfst du die fertigen Tracks in YouTube-Videos, Podcasts oder Kundenprojekten einsetzen, im Rahmen der jeweiligen Tarif- und Music-Terms-Bedingungen.
Den kompletten Music-v2-Workflow mit Genres, Inpainting und Songtexten zeige ich dir in meinem ausführlichen ElevenLabs Music Guide.
4.3 Was kostet der Voice Changer?
Auch der Voice Changer, mit dem du eine bestehende Aufnahme in eine andere Stimme umwandelst, hat einen eigenen Credit-Preis. Er läuft technisch auf dem älteren Eleven Multilingual v2 statt auf v3. ElevenLabs gibt auf der Preisseite 1.000 Credits pro Minute an, und meine eigene Messung kommt fast genau dort heraus.
Ich habe eine 12 Sekunden lange Testaufnahme meiner eigenen TTS-Stimme in eine andere Stimme umgewandelt, das hat 197 Credits gekostet. Hochgerechnet sind das rund 985 Credits pro Minute.
4.4 Was kostet Scribe v2 (Sprache zu Text)?
Diesen Preis habe ich nicht selbst gemessen. Auf der offiziellen Preisseite (elevenlabs.io/pricing) gibt ElevenLabs für Speech to Text 330 Credits pro Audiominute an. Zehn Minuten Audio kosten dich damit rechnerisch 3.300 Credits, im Creator-Tarif also rund 2,7 % deines Monatsguthabens.
Eine Stunde Interview läge bei knapp 20.000 Credits, also beim Doppelten dessen, was dir der Free-Tarif im ganzen Monat gibt, und bei zwei Dritteln des Starter-Kontingents.
Zwei Dinge weiß ich dafür aus dem eigenen Test. Scribe v2 deckt 92 Sprachen ab und hat mein deutsches Testaudio ohne Vorauswahl korrekt als Deutsch erkannt.
Und der Batch-Upload ist nicht der schnelle Weg, auch wenn das Marketing anderes verspricht. Für einen 12 Sekunden langen Clip hat er über zwei Minuten gebraucht. Schnell ist der Realtime-Pfad, nicht das Hochladen fertiger Dateien.
Wie genau Scribe tatsächlich transkribiert, habe ich an anderer Stelle gegen fünf Wettbewerber getestet, nachzulesen im Vergleich der besten KI-Transkriptionssoftwares.
4.5 Was kosten ElevenAgents?
ElevenAgents ist ein Sonderfall. Für Telefonie und Chat können neben dem Abo-Credit-Kontingent weitere verbrauchsabhängige Gebühren entstehen. In meinem sehr kurzen Testgespräch zeigte die Oberfläche 18 Gesprächs-Credits und einen LLM-Satz von 0,0829 $ pro Minute. Auf zwei Sekunden umgerechnet kostete allein dieser LLM-Anteil etwa 0,00276 $.
Wie viele Anrufminuten dein Tarif enthält, nennt ElevenLabs auf einer eigenen Agents-Preisseite (elevenlabs.io/pricing/agents). Jede weitere Minute kostet dort 0,08 $, die LLM-Nutzung kommt je nach gewähltem Modell obendrauf.
4.6 Rollover, Regenerationen und Exporte
Unverbrauchte Abo-Credits rollen nicht unbegrenzt weiter. Laut Billing-Dokumentation kannst du auf einem aktiven Bezahlplan bis zu zwei ungenutzte Monatskontingente übertragen. Zusammen mit dem aktuellen Kontingent beträgt der Höchststand das Dreifache deiner monatlichen Quote.
Ein Upgrade erhält vorhandene Credits, bei Kündigung oder Downgrade verfallen nicht verwendete Abo-Credits am Ende des Abrechnungszeitraums.
In Studio sind bis zu zwei Neugenerierungen eines unveränderten Textabschnitts mit derselben Stimme und denselben Einstellungen kostenlos. Sobald du Text, Stimme oder Einstellungen änderst, zeigt die Oberfläche wieder „Generate“ und berechnet Credits. Bereits erzeugte Kapitel oder Projekte kannst du exportieren. Erst noch nicht erzeugte Absätze beim Export auszugeben, ist dagegen eine neue Generation und kostet Credits.
5. Voice Cloning: ab welchem Tarif ist es dabei?
Kurz gesagt bekommst du das Instant Voice Cloning ab Starter für 6 $, den Professional Voice Clone ab Creator für 22 $ und im Free-Tarif gar keins von beiden.
Slot-Zahlen laut ElevenLabs-Dokumentation, die drei Slots im Scale-Tarif im eigenen Konto bestätigt.
Die Slot-Zahlen stammen nicht von der Preisseite, sondern aus dem Guide zum Professional Voice Cloning in der ElevenLabs-Dokumentation. Die drei Slots im Scale-Tarif kann ich bestätigen, genau so viele zeigt der Dialog „Stimme erstellen“ in meinem eigenen Konto.
Zusätzliche Slots gibt es, wenn ein fertiger Klon in der manuellen Prüfung als „Studio Quality“ eingestuft wird.
Beim Voice Cloning gibt es bei ElevenLabs zwei Stufen, die sich in Qualität, Aufwand und Preis unterscheiden. Im Free-Tarif ist keine der beiden Varianten enthalten, Cloning gibt es erst ab dem ersten Bezahltarif.
Das Instant Voice Cloning (IVC) ist ab dem Starter-Tarif (6 $) dabei. Du lädst eine kurze Aufnahme hoch und hast nach wenigen Minuten eine klonbare Stimme. Die Qualität ist für viele Zwecke schon richtig gut, kommt aber nicht ganz ans Original heran.
Der Professional Voice Clone (PVC) ist ab dem Creator-Tarif (22 $) verfügbar. Er braucht mehr und längeres Trainingsmaterial, klingt dafür aber deutlich näher am Original. Wenn deine eigene Stimme das Aushängeschild deiner Marke ist, lohnt sich der Schritt zum Professional Voice Clone.
6. Steuern und Jahresabo: Was du wirklich zahlst
Hier ein Punkt, den viele übersehen:
ElevenLabs gibt die Listenpreise in US-Dollar an. Ob und wie viel Steuer hinzukommt, hängt von deinem Land, deinem Steuerstatus und der konkreten Abrechnung ab. Die Preisseite weist Steuern separat aus. Den echten Gesamtpreis siehst du vor dem Abschluss.
Was am Ende in Euro auf deiner Abrechnung steht, hängt zusätzlich vom aktuellen Wechselkurs und den Gebühren deiner Bank ab. Plane also lieber einen kleinen Puffer ein, statt die USD-Preise eins zu eins in Euro umzurechnen.
Wenn du ElevenLabs regelmäßig nutzt, kannst du beim Jahresabo sparen. Bei jährlicher Zahlung bekommst du zwei Monate gratis, du zahlst also nur zehn statt zwölf Monate. Je nach Tarif macht das einen spürbaren Unterschied.
7. Für wen lohnt sich welcher Tarif?
Genug Theorie. Hier meine klare Empfehlung, je nachdem, wo du gerade stehst:
| Tarif | Preis | Funktionen | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Free | 0 $/Monat | 10.000 Credits, rund 10 Minuten Sprache Alle Kernfunktionen zum Ausprobieren Kommerzielle Nutzung Voice Cloning | Reines Kennenlernen ohne Risiko |
| Starter | 6 $/Monat | 30.000 Credits, rund 30 Minuten Sprache Kommerzielle Nutzung gemäß Bedingungen Instant Voice Cloning Extra-Minute für rund 0,20 $ Professional Voice Clone | Erste bezahlte Voice-overs mit kleinem Budget |
| CreatorEnthält PVC | 22 $/Monat | 121.000 Credits, rund 121 Minuten Sprache Professional Voice Clone Kommerzielle Nutzung gemäß Bedingungen Extra-Minute für 0,18 $ | Podcaster, YouTuber und Blogger mit regelmäßiger Produktion |
| Pro | 99 $/Monat | 600.000 Credits, rund 600 Minuten Sprache Professional Voice Clone Extra-Minute nur noch 0,17 $ | Vielnutzer und kleine Studios |
| Scale | 299 $/Monat | 1.800.000 Credits, rund 1.800 Minuten Sprache 3 Workspace-Plätze 3 Slots für Professional Voice Clones 3.738 Anrufminuten für ElevenAgents | Agenturen und Teams mit mehreren Kunden |
| Business | 990 $/Monat | 6.000.000 Credits, rund 6.000 Minuten Sprache 10 Workspace-Plätze 10 Slots für Professional Voice Clones Kommerzielle Nutzung gemäß Bedingungen | Unternehmen mit konstant hohem Volumen |
Creator ist meine Empfehlung, wenn du regelmäßig Sprache erzeugst und den Professional Voice Clone brauchst. Die 121.000 Credits reichen bei der hier verwendeten groben Umrechnung für rund zwei Stunden Sprache. Ein höherer Tarif kann wegen des Verbrauchs oder einer dort freigeschalteten Funktion sinnvoll werden, etwa Ads Engine ab Pro. Prüfe beides, bevor du wechselst.
Den Enterprise-Tarif habe ich in der Tabelle bewusst weggelassen. Er hat keinen Listenpreis und wird individuell verhandelt, eine Gegenüberstellung wäre also reine Spekulation.
Wenn du dir noch unsicher bist, ob ElevenLabs überhaupt das richtige Tool für dich ist, schau dir meinen Vergleich der besten KI-Sprachgeneratoren an. Dort ordne ich ElevenLabs in die gesamte Konkurrenz ein. Und in meiner Übersicht der besten Text-to-Speech-Tools findest du weitere Alternativen für unterschiedliche Anwendungsfälle.
Passt dir speziell der Preis nicht, lohnt sich außerdem ein Blick in meinen Vergleich der ElevenLabs Alternativen. Dort stelle ich acht Tools gegenüber, die teils günstiger oder auf einen Spezialfall zugeschnitten sind.
Du bist überzeugt und willst direkt loslegen? Dann kannst du ElevenLabs hier kostenlos ausprobieren und dich in Ruhe durch die Tarife arbeiten.
Häufig gestellte Fragen zu den ElevenLabs Preisen
Einen festen Preis pro Song gibt es nicht. ElevenLabs nennt für Eleven Music etwa 900 Credits pro generierter Minute. Ein Track mit 2,5 Minuten kostet rechnerisch rund 2.250 Credits für eine Variante oder 4.500 für zwei. Der tatsächliche Verbrauch hängt vom Modell, der Länge, den Varianten und der Anzeige vor dem Start ab.
Free enthält 10.000 Credits pro Monat. Die Preisseite rechnet Starter mit rund 33 Musikminuten; die Music Terms nennen für den Tarif dagegen eine Grenze von 17 Generierungsminuten. Auch bei den Rechten weichen die offiziellen Angaben voneinander ab: Die Terms verbieten Free-Downloads, die Music-Preisseite bezeichnet Free als „Personal use only“ und der v2.5-Beitrag verspricht fünf verlustfreie Downloads täglich. Kläre vor dem Download oder der Veröffentlichung, was für dein Konto und den Track gilt. Credits allein sichern keine Nutzungsrechte.






