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Deep Research: Grok 3 vs. ChatGPT vs. Perplexity vs. Gemini

Vergleich der Deep-Research-Modi von Grok 3, ChatGPT Pro, Perplexity und Gemini: Suchqualität, Quellenangaben, Kosten und Workflows für Rechercheteams.

FHFinn Hillebrandt
6. März 2026
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KI-Technik
Deep Research: Grok 3 vs. ChatGPT vs. Perplexity vs. Gemini
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Deep Research ist aktuell ein großer Trend bei KI-Chatbots.

Und das nicht ohne Grund:

Die Funktion, dass ein KI-Chatbot tiefe Internet-Recherche durchführt, also selbstständig nach vielen (!), passenden Quellen im Internet sucht und diese von selbst auswertet, ist einer der ersten wirklich gut funktionierenden Use Cases für autonome KI-Agenten.

TL;DRDas Wichtigste in Kürze
  • ChatGPT Pro (229 €/Monat) führt bei Deep Research mit o3-pro Modell und präzisen Quellenangaben, ideal für wissenschaftliche Arbeiten
  • Perplexity AI bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit 20 $/Monat und 5 kostenlosen Recherchen monatlich für alle Nutzer
  • Gemini mit Google Scholar-Integration hat die umfangreichsten Datenbanken, Grok 3 ist schnellster Newcomer aber weniger präzise

Ich habe die Deep-Research-Funktionen vieler verschiedener Chatbots für dich getestet. Das ist dabei herausgekommen:

1. ChatGPT Plus & Pro

Um Deep Research von ChatGPT ausführlich testen zu können, habe ich mir extra ChatGPT Pro geholt (das teuerste Abo für 229 €/Monat):

Übersicht über alle Features von ChatGPT Pro

Denn im Gegensatz zu ChatGPT Plus bietet es nicht nur 10 Mal im Monat die Möglichkeit Deep Research zu nutzen, sondern unbegrenzt.

Vor allem hat mich der Deep Research mit o3-pro, OpenAIs aktuell bestem Reasoning-Modell, interessiert.

Und Letzteres ist wirklich gut. Deutlich besser, als ich dachte.

Es eignet sich super, um einen tieferen Überblick über ein Thema zu bekommen, Newsletter oder Blogartikel zu schreiben. Auch für wissenschaftliche Arbeiten eignet es sich super, denn es kann Quellen sehr genau angeben (auch mit der entsprechenden Zitierweise, wenn man danach fragt):

ChatGPT Deep Research für KI-News

Was leider manchmal nicht so gut funktioniert, ist das Nachfassen oder Überarbeiten von generierter Recherche.

Die erste Version meines KI-Newsletters (siehe Ausschnitt oben) war z. B. super. Danach wollte ich einige Änderungen vornehmen und Dinge ergänzen, was nicht so gut geklappt hat:

Nachfrage bei ChatGPT Deep Research

Was mir auch nicht so gut gefällt, ist die Formatierung der Recherche. Während mir Deep Research in manch anderen Tools zu viele „Bullet Points„ enthält, bekommt man bei ChatGPT Deep Research oft eine Textwüste mit sehr langen Absätzen:

Die Recherche ist bei ChatGPT nicht gut formatiert
Hinweis

Ich vermute, dass das dadurch kommt, dass Deep Research bei ChatGPT primär oder ursprünglich für Wissenschaftler entwickelt wurde.

Und nein:

Die Neigung zu sehr langen und unstrukturierten Texten ist gleich, unabhängig, ob man GPT-5, o3-pro oder o4-mini verwendet.

2. Perplexity Deep Research

Perplexity Deep Research ist mit 20 $ pro Monat viel günstiger als ChatGPT Pro und dafür nicht viel schlechter.

Zwar ist die „erste Recherche„ nicht so ausführlich und genau wie die von ChatGPT Pro (ChatGPT bezieht in der Regel mehr Quellen mit ein).

Dafür ist Perplexity deutlich schneller, gibt besser strukturierten Output und ist genauso gut darin, den Textausschnitten Quellen zuzuweisen:

Perplexity Deep Research

Der große Vorteil von Perplexity ist, dass es besser darin ist, nachzufassen und weiter zu recherchieren als ChatGPT (warum, weiß ich nicht genau, aber ich vermute, es hat was mit dem Context Window zu tun):

Nachfassen gelingt sehr gut bei Perplexity Deep Research

Super hilfreich ist auch, dass Perplexity nach jeder Antwort mögliche weiterführende Fragen anbietet:

Perplexity zeigt unter der Recherche weiterführende und ähnliche Fragen/Suchanfragen an

Was schade ist:

Leider kann man für Deep Research das Modell nicht selbst auswählen. Ich vermute, dass entweder Claude 4.6 Sonnet oder eine modifizierte Variante von DeepSeek R1 zum Einsatz kommt (letzteres halte ich für wahrscheinlicher, da Perplexity DeepSeek R1 selbst hostet, was deutlich günstiger ist als die Nutzung von Claude über API).

3. Grok 3 Deep Research

Man kann von Elon Musk halten, was man möchte. Aber Grok 3 und dessen Deep-Research-Funktion sind wirklich gut.

Die Ergebnisse sind ausführlich, enthalten viele Quell-Links (direkt im Text), sind größtenteils akkurat und, im Gegensatz zu o1 pro Deep Research, besser strukturiert:

Grok 3 Deep Research

Einziger Nachteil:

Grok 3 ist am besten auf Englisch. Auf Deutsch neigt er, mehr als andere KI-Modelle/Chatbots zu „Denglisch„.

4. Gemini Deep Research

Die Deep-Research-Funktion von Google Gemini (verfügbar in Gemini Advanced) landet bei mir auf dem letzten Platz.

Sie ist an sich nicht schlecht und würde sich wahrscheinlich irgendwo zwischen dem zweiten und dritten Platz einordnen.

Es werden sehr viele Quellen durchsucht und die Rechercheberichte sind sehr gut formatiert und stimmig (was auch kein Wunder ist, denn Google ist in Sachen Suchmaschinentechnologie Spitzenreiter):

Deep Research bei Gemini Advanced

Das Problem ist aktuell leider:

Sie funktioniert aktuell leider noch nicht gut und ist stark fehlerbehaftet. Ich habe 4 Versuche gebraucht, damit Deep Research angesprungen ist. Beim Versuch, der funktioniert hat, habe ich sage und schreibe 5 Prompts gebraucht.

So wird der allererste Prompt z. B. immer nur wiederholt (ohne, dass die Recherche gestartet wird):

Nervige Fehler bei Gemini Deep Research

Sehr hohes Frustrationspotenzial also. Schade…

Deep Research Vergleichstabelle

ChatGPT Plus
ChatGPT Pro
Perplexity Pro
Grok
Gemini Advanced
Abfragen10 / Monat∞300 / Tagunbekanntunbekannt
KI-ModelleGPT-5, o3, o4-miniGPT-5, o3, o3-pro, o4-miniDeepSeek R1Grok 3Gemini 2.5 Flash
Quellenanzahlvielesehr vielevielevielesehr viele
Zitategutsehr gutsehr gutokayokay
Qualitätgut bis sehr gutsehr gutsehr gutgutgut

Häufig gestellte Fragen zu Deep Research

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FH

Finn Hillebrandt

KI-Experte & Blogger

Finn Hillebrandt ist der Gründer von Gradually AI, SEO- und KI-Experte. Er hilft Online-Unternehmern, ihre Prozesse und ihr Marketing mit KI zu vereinfachen und zu automatisieren. Finn teilt sein Wissen hier auf dem Blog in 50+ Fachartikeln sowie über seinen ChatGPT-Kurs und den KI Business Club.

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