Bei meinem Vergleich von KI-Detektoren machte Pangram den besten Eindruck. Es erkannte sogar die beiden Texte, in denen ich menschliche und KI-generierte Abschnitte kombiniert hatte. GPTZero und QuillBot hielten diese Mischtexte dagegen überwiegend oder vollständig für menschlich.
Ganz fehlerfrei war Pangram trotzdem nicht. Im englischen Mischtext übersah es einen KI-Satz. Hier zeige ich dir, was bei meinen sechs Sachtexten herauskam und wie sich Pangram beim Einfügen, Hochladen und erneuten Öffnen von Texten schlug.
- Pangram ordnete alle sechs deutschen und englischen Texte richtig als menschlich, KI oder gemischt ein.
- Im englischen Mischtext markierte es den ersten KI-Satz mit 19 Wörtern fälschlich als menschlich.
- Texteingabe, DOCX- und PDF-Import funktionierten. Zum Ausprobieren reichen zunächst die 2.000 kostenlosen Wörter pro Tag.
1. Pangram

Du fügst deinen Text ein und startest die Prüfung. Im Bericht zeigt Pangram anschließend, ob es den Text für menschlich, KI-generiert oder gemischt hält. Dazu markiert es einzelne Abschnitte.
Diese Markierungen finde ich nützlicher als eine große Prozentzahl. Ich kann direkt nachlesen, welche Passage Pangram auffällig findet. Bei meinen Mischtexten war das besonders hilfreich, weil ich wusste, wo der menschliche Abschnitt aufhörte und der KI-Teil begann.
Meine Empfehlung vorweg. Wenn du einen Detektor ausprobieren möchtest, würde ich mit Pangram anfangen. Die Ergebnisse waren bei meinen Texten besser als bei GPTZero, QuillBot und ZeroGPT. Die markierten Sätze würde ich trotzdem selbst lesen.
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2. Meine Ergebnisse mit deutschen und englischen Texten
Ich habe je einen menschlichen, einen KI-generierten und einen gemischten Sachtext auf Deutsch und Englisch eingegeben. Die menschlichen Texte stammten aus Wikipedia-Fassungen von 2021 und behandelten Photosynthese und den Wasserkreislauf. Für die Mischungen hängte ich KI-Abschnitte an menschliche Passagen an.
Pangram erkannte beide menschlichen Texte als menschlich und beide KI-Texte als KI-generiert. Auch die zwei Mischungen ordnete es richtig ein.
Meine sechs Sachtext-Prüfungen mit Pangram 4.0 vom 19. September 2026.
Dieselben Texte habe ich auch anderen Detektoren gegeben. Bei den vier vollständig menschlichen oder KI-generierten Texten lagen GPTZero und QuillBot ebenfalls richtig. ZeroGPT, Detecting AI und mein eigener Gradually-Detektor machten Fehler.
Der Unterschied zeigte sich bei den Mischungen. GPTZero und QuillBot hielten beide überwiegend oder vollständig für menschlich. Pangram erkannte in beiden Texten die KI-Beteiligung. Die einzelnen Ergebnisse findest du in meinem Vergleich der KI-Textdetektoren.
3. Wo Pangram beim Mischtext danebenlag
Beim deutschen Mischtext zeigte Pangram 24 % KI an, beim englischen 22 %. Die KI-Passagen befanden sich jeweils am Ende, und dort markierte Pangram sie auch.
Beim englischen Bericht habe ich genauer hingeschaut. Der erste KI-generierte Satz erschien noch im menschlichen Abschnitt. Dieser Satz hatte 19 Wörter. Erst danach begann Pangrams KI-Markierung.
Für mich ist das der wichtigste Haken. Pangram erkannte, dass der Text aus beiden Quellen bestand. Die genaue Grenze traf es aber nicht. Wenn du wissen möchtest, welche Sätze ein Autor selbst geschrieben hat, reicht die farbige Markierung deshalb nicht aus.
Auch die Prozentwerte würde ich nicht als Wortzählung lesen. Pangram gewichtet laut seiner Model Card die zugeordneten Abschnitte nach Zeichen. Für die praktische Prüfung schaue ich daher zuerst auf den Text und seine Markierungen.
4. Meine Erfahrungen mit Upload und Verlauf
Die sechs Berichte erschienen nach der Prüfung im Verlauf. Den letzten englischen Mischtext konnte ich später wieder öffnen. Ergebnis und Text waren noch vollständig vorhanden, ohne dass ich erneut scannen musste.
Auch den Datei-Upload habe ich ausprobiert. Dafür verwendete ich einen kurzen Sachtext mit 189 Wörtern als Word-Datei und als textbasiertes PDF. Beide Dateien ließen sich importieren und analysieren. Umlaute, Zahlen und die vollständige Wortfolge blieben erhalten.
Das ist praktisch, wenn du einen Text bereits als Dokument vorliegen hast. Bei eingescannten Seiten würde ich nach dem Upload zuerst prüfen, ob Pangram den Text vollständig übernommen hat. Solche Scans gehörten nicht zu meinem Versuch.
5. Was kostet Pangram?
Für den Einstieg würde ich den kostenlosen Tarif nehmen. Die 2.000 Wörter pro Tag reichen, um mehrere eigene Beispiele zu prüfen. Du musst dafür keine Zahlungsmethode hinterlegen.
Wenn du regelmäßig längere Texte prüfst, kommen die bezahlten Tarife infrage. Die Preise unten gelten bei monatlicher Zahlung.
Quelle: offizielle Pangram-Preisseite, geprüft am 28. September 2026.
Die Bildprüfungen sind ein eigener Teil des Angebots. Mein Test bezieht sich auf den Textdetektor. Alle Tarifdetails findest du auf der Preisseite von Pangram.
6. Mein Fazit
Pangram wäre nach diesem Vergleich meine erste Wahl, wenn ich einen Text auf KI-Beteiligung gegenprüfen möchte. Besonders bei den Mischtexten half mir die Kombination aus Gesamturteil und markierten Abschnitten.
Sechs Texte sind allerdings zu wenig für eine allgemeine Trefferquote. Und der übersehene KI-Satz zeigt, warum ich auch bei Pangram kein Ergebnis ungeprüft übernehmen würde. Für einen Vorwurf gegen einen Autor brauchst du mehr als einen Detektorbericht.
Probiere Pangram zuerst mit einem Text aus, den du selbst geschrieben hast. Danach kannst du einen KI-Text und eine Mischung aus beiden hinzufügen. So siehst du schnell, ob das Tool mit deiner Textsorte zurechtkommt.
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